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Mongrando zwischen Bessa, Kirchen und Handwerk

Unterkünfte in Mongrando

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Bessa und Handwerk

Mongrando liegt am Rand der Bessa, einer römischen Tagebau-Goldmine. Zugleich erzählt der Ort von einer Lage, die im Mittelalter am Eingang zur Straße nach Canavese von erheblicher strategischer Bedeutung war. Für Sie wird Mongrando damit als Reiseziel greifbar, dessen Geschichte von Archäologie, Kirchen und überlieferten Handwerken geprägt ist.

Archäologische Spuren in der Bessa

In der Riserva Speciale della Bessa befindet sich eine imposante, befestigt wirkende Struktur, die seit ihrer Entdeckung im Jahr 1963 als „Castelliere“ bezeichnet wird. Anhand der Ergebnisse der archäologischen Ausgrabung konnten der ursprüngliche Grundriss des aus den Goldwaschungen stammenden Geröllhaufens, auf dem das Castelliere errichtet wurde, nachvollzogen und seine Strukturen rekonstruiert werden. So verbindet sich die Geschichte des römischen Goldabbaus mit einer Anlage, deren Bezeichnung ihren besonderen Platz in der Ortsgeschichte markiert.

Kirchen und Ortsgeschichte

Im Ortsteil San Lorenzo bewahrt der Grundriss Spuren seiner Entstehung in römischer Zeit; die Pfarrkirche S. Lorenzo wird von einem romanischen Glockenturm flankiert. Die Kirche San Michele bewahrt ihren ursprünglichen romanischen Glockenturm. Die Kirche S. Agostino wurde 1614 von der gleichnamigen Bruderschaft erbaut, während das Oratorium S. Maria delle Grazie Fresken aus dem 16. Jahrhundert besitzt.

Die Pfarrkirche S. Rocco besitzt eine Orgel, die Vitani zwischen 1608 und 1610 fertigten. Das Gehäuse und die Empore der Orgel sind geschnitzt und wurden um 1640 von Pietro Botto gestaltet und dekoriert. In der Pfarrkirche S. Rocco im Ortsteil Ceresane bewahrt man außerdem zwei Gemälde aus dem frühen 17. Jahrhundert, die Mario Zuccaro zugeschrieben werden. Für kulturinteressierte Besucher verbindet sich hier die Ausstattung eines Sakralbaus mit mehreren zeitlich unterschiedlichen Kunstwerken.

Neben den wenigen erhaltenen Ruinen der alten Burg sind Spuren der einstigen Kirche S. Maria di Castelvecchio zu erkennen. Aus dieser Kirche entfernte Fresken aus dem 11. Jahrhundert werden im Museo del Territorio di Biella aufbewahrt. Beide Hinweise ergänzen das Bild eines Ortes, in dem sich römische, mittelalterliche und frühneuzeitliche Spuren auf unterschiedliche Weise erhalten haben.

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Handwerk, Wasser und lebendige Tradition

Das Ecomuseo bietet in Mongrando Workshops zur Metallbearbeitung an, die sich mit Materialien, Reparaturen und neuen Kreationen befassen. Die Fucina Morino ist die einzige erhaltene familiengeführte Schmiede unter den kleinen Werkstätten, die früher in diesem Gebiet bestanden. Entlang der Gewässer des Ingagna bezeugen die Überreste zahlreicher Schmieden die jahrhundertelange Eisenverarbeitung in diesem Gebiet. Die Tuchwebereien in Mongrando halten außerdem die alte Tradition der Hanfweberei lebendig.

Besuch der Fucina Morino

Für Ihren Besuch der Fucina Morino kann das Auto auf der Piazza XXV Aprile, dem Platz am Rathaus, abgestellt werden. Anschließend führt der Weg über die Via Marconi, die Via Quintino Sella und die Via Favre.

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Weitere Ziele

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Biella.