Vivaro zwischen Bisingana, Geschichte und Bramaterra
Vivaro zwischen Fluss, Wald und Wein
Zwei Bäche vereinigen sich in der Nähe des Ortsteils Vivaro zum Bisingana. Nach der Vereinigung bei Vivaro fließt der Fluss nach Süden durch ein bewaldetes Tal, in das zahlreiche kleine Bäche entwässern. In diesem Abschnitt wird der Bisingana von der SP 234 Pray-Curino-Brusnengo begleitet. Für die Orientierung am Ort lässt sich der Verlauf anhand der Bachvereinigung, der südlichen Fließrichtung und der begleitenden Straße verfolgen.
Zum Landschaftsbezug gehören außerdem die Hügel der Rive Rosse in Curino. Sie sind durch zerfallenden quarzführenden Porphyr geprägt; dieses Gestein erklärt die Bezeichnung Rive Rosse. Ein Abschnitt der Sentieri del Biellese bietet einen Blick auf den romanischen Glockenturm von Santa Maria, während ein weiterer Abschnitt Vivaro in sein Panorama aufnimmt. Die Hügel der Rive Rosse ergänzen den Gewässerbezug um den geologischen Bezug des Porphyrs.
Wandern, Wasser und Wege für das Mountainbike
Wenn Sie Vivaro zu Fuß erkunden möchten, ist die GTB-Etappe 39 ein klar umrissenes Beispiel: Die Wanderroute führt durch Brusnengo und Curino, ist 5,84 km lang, weist 140 m Aufstieg auf und hat eine angegebene Dauer von 2 Stunden 15 Minuten. Für die Tagesplanung lassen sich die 5,84 Kilometer, der Aufstieg von 140 Metern und die Dauer von 2 Stunden 15 Minuten gemeinsam berücksichtigen. Im Bisingana werden Forellen ausgesetzt und gefangen. Der Mountain Bike Park Soprana verläuft auf Wegen und Forstpisten rund um Cima la Guardia. Die GTB-Etappe und der Mountain Bike Park Soprana stehen damit für zwei unterschiedliche Wegebezüge.
Romanische Kunst und historische Ortsbezüge
In der Gemeinde Curino sind die Apsis und der Glockenturm der Kirche „Church of the Assumption“ im Ortsteil Santa Maria Beispiele romanischer Kunst. Ein kleines Oratorium, das im Jahr 1661 zunächst nur San Bernardo und später San Bernardo und San Bernardino da Siena geweiht war, befand sich im Ortsteil Cantone Vivaro. Für Kulturinteressierte verbinden sich hier die romanischen Bauteile von Santa Maria mit dem Oratorium von Cantone Vivaro.
Vivaro und die Kantone Santa Maria, Termino, Ronco, Ortovivaro, Colmo und Olzera scheinen am Fuß des Hügels San Giorgio als eine zusammenhängende Siedlung entstanden zu sein. Diese historische Siedlung war wahrscheinlich das castrum loci Quirini, unterhalb dessen sich die Curtem Quirini entwickelte.
Bramaterra aus Curino
Der Bramaterra DOC wird in der Gemeinde Curino erzeugt. Seine Zusammensetzung verbindet Nebbiolo (50–70 %) mit Croatina (20–30 %) sowie Bonarda und Vespolina (10–20 %). Bei der Reiseplanung lässt sich der Weinbezug von Curino als eigener kulinarischer Schwerpunkt neben den Landschafts- und Kulturthemen berücksichtigen.
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