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Matelica: Römische Spuren, Natur und Verdicchio

Unterkünfte in Matelica

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur zwischen Theater, Plätzen und römischen Spuren

Matelica verbindet klar datierbare Baugeschichte mit archäologischen Zeugnissen und lebendiger Kunst im öffentlichen Raum. Das Teatro G. Piermarini wurde um 1805 von Giuseppe Piermarini entworfen und 1812 eingeweiht.

Auf der Piazza G. Garibaldi wurde bei Ausgrabungen ein großer römischer Wohnkomplex mit Mosaikböden, Kolonnaden und Bädern mit stufenförmigen, mit Marmor und Mosaiken verkleideten Becken freigelegt. Die Piazza bewahrt außerdem einen römischen Mosaikboden, der im Jahr 1972 entdeckt wurde. Bei der Domus romana wurden unter dem Innenhof eines Palasts drei nebeneinanderliegende Räume und ein Teil eines vierten mit polychromen geometrischen Mosaikböden entdeckt.

Das Museo Piersanti bewahrt ein zwischen 1160 und 1170 datiertes Holzkruzifix des Sant'Eutizio. Die Kirche San Francesco entstand um die Mitte des 13. Jahrhunderts und bewahrt das romanische Portal des ursprünglichen Bauwerks.

Eine andere Form des Kunsterlebnisses bietet Braccano: Der Ort ist eine kostenlos zugängliche Freiluftgalerie mit farbenfrohen Murales. Geschaffen wurden die Wandbilder von Studierenden der Akademien von Brera, Macerata und Urbino sowie von etablierten Künstlern. Auf der Piazza Enrico Mattei befindet sich außerdem ein im Jahr 1587 errichteter, achteckiger Brunnen aus weißem Stein, der mit vier Statuen von Meeresgottheiten geschmückt ist. Für Kulturinteressierte bilden Teatro G. Piermarini, Museo Piersanti, San Francesco und die Murales in Braccano jeweils eigene Schwerpunkte.

Naturraum mit Wald, Weitblick und Wasser

Die Riserva Naturale Regionale del Monte San Vicino e del Monte Canfaito umfasst auch Matelica. Das Naturschutzgebiet wurde im Jahr 2009 eingerichtet und erstreckt sich über etwa 1.500 Hektar. Zu seinen prägenden Bestandteilen gehören Buchenwälder, Panoramalandschaften sowie anthropologische und archäologische Werte.

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Ein Weg führt entlang eines von einer Quelle durchflossenen Bachs bis zum Wasserfall der Gola di Jana. Für die Planung lassen sich in Matelica das Schutzgebiet und der Weg zur Gola di Jana als getrennte Naturthemen gezielt berücksichtigen.

Pilgergeschichte und Wege durch das Weinbaugebiet

Bei Braccano liegt die Abbazia di Santa Maria di Rotis, die über einen Wanderweg erreichbar ist. Das Kloster der Abtei war im Mittelalter eine Station für Pilger.

Radfahrer finden mit der Ciclovia dell'Esino zwischen Matelica und Esanatoglia ein eigenes Thema. Die Strecke führt durch Anbauflächen des Verdicchio di Matelica DOC und DOCG und bietet Ausblicke auf den Monte San Vicino, den Monte Gemmo und den Monte Corsegno. Zum Gebiet des Verdicchio di Matelica gehören der Wein „Verdicchio di Matelica DOC“ und der „Verdicchio di Matelica Riserva DOCG“, jeweils mit einer eigenen Produktionsordnung.

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Weitere Reiseziele

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Macerata.