Zum Inhalt

Appignano: Keramik, Kirchen und der Sentiero del Coppo

Unterkünfte in Appignano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Appignano verbindet gelebtes Keramikhandwerk mit Kirchen, mittelalterlichen Spuren und einem Weg entlang des Monocchia. Für Ihre Reiseplanung lässt sich der Ort deshalb über konkrete Erlebnisse, Kunst und Landschaft kennenlernen: Die Scuola di Ceramica bietet Kurse und Workshops an, die allen offenstehen. Im Workshop „Una giornata al tornio“ fertigen die Teilnehmenden ein kleines Objekt aus Ton an, das anschließend im Ofen gebrannt wird und ihnen als Andenken bleibt. Die Aktivität ist für alle Altersgruppen geeignet; Kinder ab sechs Jahren können in Begleitung teilnehmen.

File:Chiesa San Giovanni Battista - Appignano 4.jpg File:Chiesa San Giovanni Battista - Appignano 4.jpg Foto: Diego Baglieri via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Keramiktradition in Museum und Stadtbild

Die Via dei Vasai erzählt von der jahrhundertealten Keramiktradition Appignanos zwischen alten Brennöfen, Handwerksmeistern und künstlerischer Innovation. Im MArC – Museo dell’Arte della Ceramica führt ein Museumsparcours in die römische Keramik- und Ziegelproduktion ein und zeigt bedeutende Funde aus Collina del Sole. Die Keramikthemen begegnen Ihnen dabei sowohl im Stadtbild als auch im Museum an unterschiedlichen Stationen in Appignano. Der zweite Rundgang trägt den Titel „Le cocce de Pignà. Il mistero primitivo“ und stellt die Tradition der „cocce“ und „coccià“ von Appignano vor. Auch die Opera del Bellente greift das Material auf: Das bemalte Keramikwerk stellt Pietro Masi (Bellente) dar, der sich der napoleonischen Aushebung widersetzte.

Kirchen, Fresko und Befestigung

Die Chiesa di San Giovanni Battista hat einen Baukörper aus dem 18. Jahrhundert, einen gotischen Glockenturm und bewahrt Spuren der Befestigung von 1443. Die Chiesa di Santa Tecla beherbergt die Cappella dei Santi sowie einen kunstvollen Reliquientempel aus dem 19. Jahrhundert mit fünftausend Reliquien. Beim Convento di Forano ist um eine alte Eichentür, die traditionell mit dem heiligen Franziskus verbunden wird, noch ein Teil eines Freskos der Verkündigung aus dem 15. Jahrhundert sichtbar. Im Bereich des Convento di Forano befand sich zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert ein Hospiz; dort gab es wahrscheinlich auch benediktinische Siedlungen.

Appignano ist noch heute von einer charakteristischen Stadtmauer umgeben. Einen eigenständigen Akzent setzt die Fontana di Borgo XX Settembre: Sie ist mit einem blauen Mosaik und farbigen Keramikfliesen geschmückt, die von den Töpfermeistern Appignanos gefertigt wurden. Skulpturen, Amphoren und Krüge lassen sie wie eine kleine Freiluftgalerie wirken. Die Fontana ist mit dem Auto erreichbar; kostenlose Parkplätze und reservierte Stellplätze für Menschen mit Behinderungen sind vorhanden.

Anzeige

Spaziergang am Monocchia

Der Sentiero del Coppo folgt dem Lauf des Monocchia durch spontane Vegetation und vorbei an aussichtsreichen Landschaftsbildern. Damit ergänzt der Weg die stark von Handwerk und Baukultur geprägten Eindrücke um eine landschaftliche Perspektive.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Macerata, San Severino Marche, Avenale, Treia, Belforte Del Chienti, Grottaccia, Sefro, Monte San Martino

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Macerata.