Olginate zwischen Lago di Olginate, Adda und Geschichte

Olginate zwischen See und Adda

Olginate bietet einen klaren Wechsel aus Uferlandschaft, Radwegen und historischen Bauwerken. Der Lago di Olginate ist ein flacher, vom Fluss Adda gebildeter See. An seinen Ufern liegen bedeutende Reste von Sumpfvegetation, Torfmooren und kleinen Wäldern. Das Schutzgebiet des Lago di Olginate umfasst 78 Hektar und liegt vollständig im Parco Adda Nord. Wenn Sie Natur und Kultur in Ihrem Aufenthalt gewichten möchten, können Sie beide Themen in Ihrer persönlichen Tagesplanung getrennt betrachten.

See- und Flusslandschaft

Am Wasser liegt auch der Parco di Villa Sirtori an der Promenade entlang des Flusses Adda. Wenn Sie Landschaften und Ortsgeschichte miteinander verbinden möchten, bildet dieser Uferbereich einen sinnvollen Rahmen für Ihre Orientierung in Olginate.

Flache Wege für Rad und Spaziergang

Der Lungolago di Olginate ist Teil des Anello dei Laghi, eines Radwegs, der den Lago di Olginate und den Lago di Garlate verbindet. Zusätzlich führt die Ciclabile dei laghi di Garlate e Olginate am rechten Ufer durch Olginate. Sie ist flach und zugänglich und eignet sich für ruhige Spaziergänge, entspannte Radtouren sowie Ausflüge mit dem Kinderwagen. Damit lässt sich dieser Teil der Reiseplanung auch auf ein langsameres Tempo ausrichten.

Villen, Kirchen und mittelalterliche Spuren

Villa Sirtori liegt am Adda-Ufer und war einst ein befestigtes Haus, das im Auftrag des Wollhändlers Galeazzo Crotti direkt am Flussufer errichtet wurde. Der Turm stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Heute beherbergt die Villa vier Ausstellungssäle.

Die Chiesa di San Rocco ist eine barocke Kirche. Sie wurde im 18. Jahrhundert als Sitz der Bruderschaft des Heiligen Rosenkranzes und des Heiligen Kreuzes errichtet und beherbergt Kunstwerke, darunter Werke des Malers Beghè. Die Chiesa parrocchiale di Sant'Agnese beherbergt eine Serassi-Orgel aus dem Jahr 1803.

Die Chiesa e convento di Santa Maria La Vite wurde vermutlich innerhalb einer befestigten Anlage als Zufluchts- und Gebetsort für die Bevölkerung errichtet. Im Inneren wurden Fresken aus dem 15. Jahrhundert entdeckt. Die Corte di Sant'Ambrogio trägt auch die Bezeichnung Castello di Capiate und war im frühen Mittelalter Sitz der Macht.

Archäologische Ausgrabungen unter den Räumen des Turms und der ehemaligen Basilica di San Nazaro an der Corte di Sant'Ambrogio legten einen Teil einer weitläufigen mittelalterlichen Nekropole sowie Mauern und Elemente aus römischer Zeit frei.

Der Arco romano ist ein mittelalterliches, im Laufe der Zeit verändertes Bauwerk im Park der Villa Carmen. Er wurde auf den Resten einer römischen Brücke aus dem 3. Jahrhundert errichtet; die Brücke wurde im 6. Jahrhundert zerstört. Der Arco romano ist nicht direkt zugänglich, aber vom Lungolago martiri della Libertà aus sichtbar.

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: Brivio, Malgrate, Cremella, Limonta, Gisazio, Abbadia Lariana, Introzzo, Pasturo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lecco.

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