Limonta: Seeufer, Kirchen und Wege des Sentiero degli Olivi
Limonta zwischen Seeufer und Sakralbauten
Limonta verbindet eine ruhige Uferlandschaft mit historischer und jüngerer Sakralarchitektur. Das Seeufer prägt die Landschaft, während der historische Ortskern einen anderen architektonischen Akzent setzt. Die Madonna del Moletto und die Kirchen im Ort führen dabei zu unterschiedlichen Bauzeiten, von einer Kapelle aus dem 17. Jahrhundert bis zur heutigen Chiesa di S. Dionigi aus den 1920er-Jahren.
Kirchen mit eigener Geschichte
Am Seeufer von Limonta liegt das Santuario della Vergine Annunciata, detto Madonna del Moletto. Es wurde 1606 erbaut. Die Madonna del Moletto ist eine kleine, reich mit Fresken ausgestattete Kapelle aus dem 17. Jahrhundert. Die Lage am Seeufer und die reiche Freskenausstattung prägen die Kapelle auf unterschiedliche Weise. Die Formulierung detto Madonna del Moletto führt beide Bezeichnungen für denselben Sakralbau zusammen.
Im historischen Ortskern befindet sich die Chiesa dei Santi Ambrogio e Bernardo. Die Rekonstruktion wurde 1673 abgeschlossen. In der Kirche befindet sich außerdem ein Polyptychon, also ein mehrteiliges Bildwerk, vom Ende des 15. Jahrhunderts, das der Werkstatt von Felice Scotti aus Como zugeschrieben wird. Der Kirchenraum verbindet damit die abgeschlossene Rekonstruktion mit einem älteren Kunstwerk. Das Polyptychon stammt aus der Zeit vor der Rekonstruktion.
Die heutige Chiesa di S. Dionigi entstand in den 1920er-Jahren, nachdem das ursprüngliche Gebäude 1923 abgerissen worden war. Sie gehört damit zu den jüngeren Sakralbauten Limontas.
Uferlandschaft und Ziele im Umfeld
Die Uferlandschaft von Limonta bietet malerische Ausblicke und eignet sich für alle, die Ruhe und unberührte Natur suchen. Neben den Kirchen bildet das Seeufer damit einen eigenen Landschaftsschwerpunkt.
In der Umgebung von Limonta liegen das Museum Museo Moto Guzzi sowie der Gipfel Cima del Costone. Das Museo Moto Guzzi ist ein Museum, Cima del Costone ein Gipfel in der Umgebung von Limonta. Beide Ziele erweitern den Blick über die Sakralbauten und die Uferlandschaft hinaus.
Wandern mit unterschiedlichem Anspruch
Der Sentiero degli Olivi umfasst mehrere Wege, die die Küste von Oliveto Lario durchqueren. Je nach Ausgangspunkt und gewähltem Schwierigkeitsgrad entstehen unterschiedliche Wegerlebnisse. Die Küste von Oliveto Lario bildet den gemeinsamen räumlichen Rahmen der einzelnen Wege. Für die Planung eines Wandertags sind daher der Ausgangspunkt und der gewählte Schwierigkeitsgrad die beiden maßgeblichen Variablen.
Praktische Orientierung am Wasser
An der öffentlichen Anlegestelle Limonta–Madonna del Moletto beträgt die maximale Liegezeit für Sportboote zwei Stunden. Die Angabe betrifft die Liegezeit der Sportboote, nicht die Dauer einer Fahrt. Wer dort mit einem Sportboot anlegt, muss den Aufenthalt auf dieses Zeitfenster ausrichten.
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