Carrodano – Natur, alte Wege und sakrale Orte
Unterkünfte in Carrodano
Carrodano verbindet eine waldreiche Landschaft mit sakralen Bauwerken, historischen Wegen und dörflicher Kultur. Wenn Sie für Ihre Italienreise einen Ort mit unterschiedlichen Themen suchen, finden Sie hier sowohl Naturbezüge als auch Spuren mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Geschichte.
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Foto: Davide Papalini via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Naturraum und historische Verbindungen
Carrodano gehört zu den Gemeinden des Regionalen Naturparks Montemarcello-Magra-Vara. Die drei wichtigsten Siedlungszentren liegen in einer waldreichen Umgebung entlang der Spuren alter Wege. Der antike Verbindungsweg zwischen dem Spezzino und dem Genovesato folgte dem Lauf des Torrente Malacqua, überquerte den Passo del Bracco und führte in Richtung Val Petronio und Sestri Levante.
Am rechten Ufer des Torrente Malacqua befand sich das antike Hospiz Santo Spirito, das von der Abtei Brugnato abhängig war. Eine mittelalterliche Brücke über den Torrente liegt an einer alten Via Romea. Diese Orte geben der Landschaft einen historischen Zusammenhang, ohne dass Natur und Kultur hier getrennt voneinander betrachtet werden müssen.
Anreise und Orientierung
Die Staatsstraße SS1 Via Aurelia verbindet Carrodano mit Deiva Marina im Westen und Borghetto di Vara im Süden. Außerdem ist Carrodano über die Autobahnmautstelle Carrodano-Levanto an der A12 erreichbar. Für die Wahl eines Hotels können Sie daher die Lage an den dokumentierten Verkehrsverbindungen ebenso berücksichtigen wie Ihre Interessen an Kirchen, Wegen und Natur.
Kirchen und Geschichte von Carrodano
Das Heiligtum Nostra Signora di Roverano besitzt einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes, ein einschiffiges Langhaus und eine Kuppel über der Vierung. In Carrodano Superiore steht die Geschichte der Pfarrkirche San Bartolomeo seit längerer Zeit im Mittelpunkt: Sie ist seit 1516 als Pfarrei belegt, und ihr ältestes Pfarrregister stammt aus dem Jahr 1650.
Carrodano Superiore stand aufgrund einer Urkunde Friedrichs I. Barbarossa aus dem Jahr 1186 unter der Herrschaft der Adelsfamilie Malaspina. In Ferriere wurde die Kirche der Heiligen Andrea und Aurelius im 17. Jahrhundert von den Fieschi neben ihrem Palast errichtet. Beide Hinweise ergänzen die sakralen Bauwerke um konkrete historische Bezüge.
Piazzetten, Kunst und lokale Schauplätze
Die Piazzetta Ovale di Santa Felicita gehört zu den Sehenswürdigkeiten Carrodano. In der dortigen Kirche Santa Felicita wird eine mehr als sechs Quintale schwere Prozessionsstatue beziehungsweise Prozessionsgruppe bewahrt. Sie stellt das Martyrium der Heiligen und ihrer sieben Kinder dar.
Auch die Kirche San Giovanni Battista in Mattarana gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Carrodano. Knapp außerhalb des Ortskerns von Mattarana steht an der Statale Aurelia eine künstlerische Bronzefontäne, die Gino Bartali und Fausto Coppi gewidmet ist. Damit treffen in den verschiedenen Siedlungsbereichen sakrale Kunst, Ortsgeschichte und öffentliche Gestaltung aufeinander.
Wege, Mountainbike und Dorfkultur
Im Raum Carrodano gibt es naturkundliche Wege, die für sportliche Aktivitäten, insbesondere Mountainbiking, vorbereitet sind. Die Route Borghetto–Madonna di Roverano–M. Pastenelle–Punta Leccio umfasst in Carrodano einen Abschnitt von 3.954 Metern. Für Ihre Planung lassen sich damit unterschiedliche Weglängen und Interessen an Naturbeobachtung, Bewegung und historischer Landschaft verbinden.
Seit 2015 dienen die Gassen und alten Keller des Dorfes beim Festival Arte nel Borgo als Schauplätze für Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern. Bei ARTE NEL BORGO im historischen Ortskern von Mattarana di Carrodano waren außerdem lokale Handwerksworkshops, Musik und Kochen vorgesehen. Diese beiden Bezüge zeigen Kultur nicht nur in Kirchen und Bauwerken, sondern auch in den Straßen und Innenräumen der Orte.
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