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Carpasio zwischen Geschichte, Wald und Meerblick

Unterkünfte in Carpasio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Carpasio verbindet Erinnerungskultur, sakrale Architektur, Waldlandschaft und regionale Esskultur. Das Museo della Resistenza, historische Kirchen, das Santuario Madonna di Ciazzime und Wege wie der Sentiero delle Trunette geben einer Reise mehrere klar unterscheidbare Schwerpunkte.

File:Montalto Carpasio, Italien Pieve.jpg File:Montalto Carpasio, Italien Pieve.jpg Foto: Moleskine via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Geschichte, Kirchen und Erinnerungsorte

Das Museo della Resistenza di Carpasio zeigt Dokumente, Fotografien, Erinnerungsstücke, Uniformen, Waffen, Munition, Feldfunkgeräte und weiteres Kriegsmaterial. Es befindet sich in dem Casone, in dem das Kommando der Prima Zona Liguria tätig war. In der Nähe steht noch ein großer hohler Kastanienstamm, der verwundeten Kämpfern als Notunterkunft diente und bis zu sieben Personen Schutz bot.

Die Chiesa di Sant'Antonino ist eine Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert, die dem heiligen Antoninus geweiht ist. Ihr romanischer Glockenturm stammt aus dem Jahr 1404, ist 35 Meter hoch und weist eine Neigung von 1,60 Metern auf. Eine Treppe mit 112 Stufen führt zu seinem oberen Aussichtsbalkon.

Im Oratorio dei Santi Carlo e Rocco steht ein barocker Altar mit vier gedrehten Säulen. Dort wird jedes Jahr am 16. August eine heilige Messe gefeiert. Das Castello della Ruinata (Carpasio) wurde 1234 von den Onegliesi besetzt.

Die historische Weidetradition von Carpasio war mit der Strada Marenca verbunden; Hirten aus Carpasio nutzten sie, um die Sommerweiden in Navette zu erreichen. Carpasio bewahrt außerdem die Erinnerung an die frühere gemeinsame Nutzung von Weiden und Wäldern mit Triora. Im Bosco degli Ormè befinden sich mittelalterliche christliche kreuzförmige Felsritzungen.

Waldwege und sakrale Landschaft

Das Santuario Madonna di Ciazzime liegt ruhig, von Wäldern umgeben, und bietet einen Fernblick auf das Meer. Entlang des ebenen Weges zum Santuario stehen Terrakotta-Stationen des Kreuzwegs der aus Carpasio stammenden Bildhauerin Fede Saccheri. Im Santuario sind Votivgaben ausgestellt, die von den von Gläubigen empfangenen Gnaden zeugen. Das Santuario Madonna di Ciazzime ist im Sommer und im Winter ein Ziel für Spaziergänge.

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Der Sentiero delle Trunette verläuft über einen Weg, der Wasserfälle und zahlreiche Tümpel des Bachs Carpasina überblickt. Eine häufig vorgeschlagene Route führt vom Ortszentrum von Carpasio über die mittelalterliche Ponte della Confraria in Richtung des Monte Grande.

Lavendel und lokale Spezialität

Das Museo della Lavanda di Carpasio umfasst drei Räume; zwei davon sind der Lavendelverarbeitung und den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Lavendel gewidmet, und dort stehen Destillierapparate. Das Museum ist auf drei Etagen eines ehemaligen Kindergartens eingerichtet. Von April bis Oktober sind montags bis samstags Vormittagszeiten von 9:00 bis 12:00 Uhr sowie Besuche am Nachmittag und an Feiertagen nach Vereinbarung vorgesehen.

Pane d'orzo Carpasinn-a ist ein hartes, doppelt gebackenes Gerstenbrot aus Carpasio und dem Valle Argentina. Damit gehört auch eine haltbare regionale Brotspezialität zu den konkreten Eindrücken, die den Ort über seine Bauwerke und Wege hinaus charakterisieren.

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