Uscio: Dorf der Uhren und historische Wanderwege
Unterkünfte in Uscio
Uscio ist ein Reiseziel für Sie, wenn sich historische Orte und Wege durch eine bewaldete Landschaft sinnvoll verbinden sollen. Das Museo diffuso dell’Orologio da Torre, mehrere sakrale Bauwerke und die Via del Sale – Via del Mare geben dem Ort unterschiedliche Zugänge: Sie können sich mit Uhren und Kirchengeschichte befassen, historische Wege verfolgen oder zu Fuß in Richtung Fontanabuona und Monte Tuggio aufbrechen.
Uhren, Kirchen und Ortsgeschichte
Uscio trägt dank der Firma „Roberto Trebino“ und ihres Turmuhrenmuseums bis heute den Beinamen „Dorf der Uhren“. Das Museo diffuso dell'Orologio da Torre umfasst fünf alte Uhren, die über das Gemeindegebiet von Uscio verteilt sind. Eine dieser Uhren steht neben der Madonnetta am Verlauf der Via del Sale, in der Via Costa Chiesa. Wer den Ort erkundet, begegnet dem Uhrenthema daher an mehreren Punkten des Gemeindegebiets.
Die Pieve di Sant'Ambrogio führt weit zurück: Sie wurde zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert gegründet. Das heutige Gebäude ist eine romanische Neugestaltung aus dem 11. Jahrhundert. Besonders anschaulich ist die Geschichte von Erhalt und Wandel: 1893 sollte die alte Pieve im Zuge des Beschlusses zum Bau einer neuen Pfarrkirche abgerissen werden. Ein direktes Eingreifen des Regionalamts für Denkmalerhaltung unter Leitung des Architekten Alfredo d'Andrade verhinderte den Abriss.
Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist die Chiesa di San Rocco e Sacro Cuore di Gesù. Sie wurde bereits im Jahr 1400 als kleine, dem heiligen Rochus geweihte Kapelle errichtet und später erweitert, nachdem der Ortsteil im Jahr 1467 von der Pest befreit worden war. In ihrem Inneren befindet sich ein Gemälde des heiligen Sebastian von Luca Cambiaso. Für die Kirche sind keine architektonischen Barrieren vorgesehen; der Zugang erfolgt ebenerdig.
Wandern zwischen historischen Wegen und Kastanienhainen
Die Via del Sale – Via del Mare verbindet Wandern und Geschichte. Sie ist in vier Etappen unterteilt und folgt historischen Wegen, die für den Salztransport genutzt wurden. Als Netz von Wanderwegen führt sie von der Poebene zur Halbinsel von Portofino und verläuft durch die Parks Antola und Portofino. Der 90 Kilometer lange Weg durchquert die Provinzen Pavia, Alessandria, Piacenza und Genua.
Auch die Landschaft rund um Uscio lässt sich zu Fuß erschließen. Vom Bergrücken von Uscio führen Wanderwege durch Kastanienhaine hinunter in Richtung Fontanabuona. Der Aufstieg von Uscio zum Monte Tuggio dauert zu Fuß etwa eine Stunde. Die Fundstelle Castellaro bewahrt Spuren neolithischer Siedlungen.
Mit dem Hiking della Pietra Nera gibt es außerdem eine nicht wettkampforientierte Wanderveranstaltung, deren Weg über Wanderwege in Uscio und Lumarzo führt.
Weitere Reiseziele
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