Vitorchiano zwischen Fresken, Fels und Cavatello
Unterkünfte in Vitorchiano
Vitorchiano zwischen Viertel und Landschaft
Im mittelalterlichen Viertel von Vitorchiano lässt sich zwischen Zinnen, Türmen aus dem 14. Jahrhundert und charakteristischen Außentreppen spazieren. Zinnen, Türme und Treppen bilden dabei die baulichen Elemente des historischen Ortsbereichs. Die Türme lenken den Blick nach oben, während die Außentreppen den Rundgang auf der Ebene der steinernen Fassaden begleiten.
Fresken und Uhr im historischen Ortsbild
Die Chiesa della Madonna di San Nicola ist an ihren Wänden, im Presbyterium und in der Apsiskalotte nahezu vollständig mit Fresken aus dem 16. bis 18. Jahrhundert ausgestaltet.
Die Torre dell’Orologio ist etwa 16 Meter hoch und erhielt 1471 ihre öffentliche Uhr. Die Uhr von 1471 datiert damit früher als die Fresken aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.
Tradition und ein Motiv aus Peperin
Zu den historischen Traditionen Vitorchianos gehören die „Fedeli di Vitorchiano“. Bei offiziellen Zeremonien in Rom tragen sie historische Kleidung. Der geografische Bezug dieser Tradition reicht damit von Vitorchiano bis nach Rom.
Der Moai di Vitorchiano ist eine etwa sechs Meter hohe Statue aus Peperin und stellt eine getreue Nachbildung der anthropomorphen Monolithe der Osterinsel dar. Er steht am Largo Padre Ettore Salimbeni neben dem kommunalen Wohnmobilstellplatz. Die Nachbildung bezieht sich auf die Osterinsel, während der Moai selbst in Vitorchiano steht.
Corviano und Selva di Malano
Das Naturdenkmal Corviano umfasst Felshäuser nahe einer tiefen Schlucht. Der Zugang zu den Felshäusern erfolgt über Treppen, die in den Stein gehauen sind; ihre Lage in der Felslandschaft sollte bei der persönlichen Tagesplanung für den konkreten Besuch berücksichtigt werden.
Die Selva di Malano liegt zwischen den Hochebenen von Montecasoli und Corviano. In ihr befindet sich der Sasso del Predicatore, eine Felsstruktur mit in den Stein gehauenen Stufen. Außerdem liegt sie zwischen den Gemeinden Vitorchiano, Bomarzo und Soriano und bewahrt Felsstätten von Siedlungen aus der etruskisch-römischen und der frühmittelalterlichen Zeit. Die etruskisch-römische Zeit liegt dabei vor der frühmittelalterlichen Zeit. Für Kulturinteressierte stehen die Felsstruktur des Sasso del Predicatore und die Felsstätten der beiden Siedlungsphasen in derselben Selva di Malano.
Pfingstrosen und Cavatello
Im Centro Botanico Moutan können Sie durch die Frühlingsblüte der Pfingstrosen spazieren und dabei Farben, Düfte und Gartenlandschaften erleben. Wer die Pfingstrosenblüte dort erleben möchte, richtet die zeitliche Planung am Frühling aus.
Bei der Sagra del Cavatello wird das Cavatello Vitorchianese präsentiert. Es handelt sich um handgemachte Pasta, die seit 2017 als traditionelles Agrar- und Lebensmittelprodukt des Latiums anerkannt ist. Der Ortsname bleibt dabei Teil der Bezeichnung des Gerichts.
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