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Sipicciano: Borgo, Freskenkunst und Tiberblick

Unterkünfte in Sipicciano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Tuffklippe, das Plateau und das Tibertal

Der alte Borgo von Sipicciano erstreckt sich auf der Spitze einer Tuffklippe. Sipicciano liegt auf einem 158 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Plateau, das das Tal des Flusses Tiber überblickt.

Palazzo Baronale: Aula Magna und Baglioni-Fries

Zum historischen Borgo von Sipicciano gehört der Palazzo Baronale aus dem 15. Jahrhundert. In seiner Aula Magna zeigt ein restaurierter Fries vier Mitglieder der Familie Baglioni. Derselbe Fries enthält perspektivische Darstellungen von Landschaften und Burgen. Die Aula Magna ist damit der Raum, in dem Familienfiguren sowie Landschafts- und Burgmotive zusammenkommen.

Cappella Baglioni im ehemaligen Kirchenkomplex

Der monumentale Komplex der ehemaligen Kirche Santa Maria Assunta in Cielo umfasst die Cappella Baglioni. Ihre vollständig mit Fresken ausgestatteten Innenflächen stellen die Wunder des heiligen Franz von Assisi dar. Der Freskenzyklus in dieser Kapelle, der dem Heiligen gewidmet ist, wird Marzio Ganassini zugeschrieben. Die Ausstattung wurde 1601 mit der Aufstellung eines Altarbildes von Durante Alberti da Borgo San Sepolcro abgeschlossen.

San Bernardino, Villa Lais und Madonna delle Vigne

Außerhalb des historischen Zentrums bewahrt die dem Schutzpatron geweihte Kirche San Bernardino wertvolle Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Das Gebäude war ein ehemaliges Franziskanerkloster. Ebenfalls zur historischen Ortskulisse gehört die Villa Lais, ein Wohnsitz aus dem 18. Jahrhundert, der mit den Familien Fabbrucci, Appolloni und Lais verbunden ist. Die Datierungen der Kunst- und Bauwerke reichen vom 14. Jahrhundert in San Bernardino über den Palazzo Baronale des 15. Jahrhunderts bis zur Villa Lais des 18. Jahrhunderts.

Die ländliche Kirche Madonna delle Vigne wurde auf Wunsch der Ochsenknechte aus Dankbarkeit für die Weinlese errichtet. Ihr Entstehungsanlass stellt die Weinlese neben die religiöse Funktion des Bauwerks.

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Poggio del Castagno und Poggio la Guardia

In der Ortschaft Poggio del Castagno gibt es einen ausgestatteten grünen Park. Im Sommer finden dort Dorffeste und volkstümliche Feiern statt. Park und Sommerfeste gehören damit zu demselben Ortsteil. In der Ortschaft Poggio la Guardia in der Ebene des Tibers wurden bei einer jüngeren archäologischen Ausgrabung die Überreste einer ländlichen Siedlung aus römischer Zeit freigelegt. Die römische Zeit der Siedlung liegt damit vor dem 15. Jahrhundert des Palazzo Baronale.

Anreise über A1 und Bahnstrecke Orte–Viterbo

Wer mit dem Auto anreist, erreicht Sipicciano über die Autobahn A1 und die Ausfahrt Attigliano. Mit der Bahn führt die Strecke Orte–Viterbo über den Bahnhof Sipicciano. Für den Ankunftsweg sind damit sowohl der Autobahnanschluss bei Attigliano als auch der Bahnhof im Ort konkret bezeichnet.

Weitere Orte im selben Zielgebiet

Weitere Orte im selben Zielgebiet: Montefiascone, Civita, Tuscania, Gallese, Bagnoregio, Castiglione In Teverina, Acquapendente, Latera.

Viterbo

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