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Castel Giuliano: Wasserfälle, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Castel Giuliano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wandern zwischen Fosso della Mola und Cascate

Castel Giuliano ist ein Ziel für Tage, an denen Sie Wege durch Natur mit markanten Spuren der Regionalgeschichte verbinden möchten. Die Via del Ferro beginnt an der Piazza di Castel Giuliano und führt entlang des Fosso della Mola durch eine unberührte Naturlandschaft. Auf ihrem Verlauf kommt sie zwischen zwei großen, von einem Bach gebildeten Wasserfällen an den Ruinen der antiken Fioravanti-Eisenwerke aus dem 16. und 17. Jahrhundert vorbei. So treffen Natur und Industriegeschichte auf derselben Wegfolge zusammen.

File:Sundial on a facade of the Patrizi Palace in Castel Giuliano, Bracciano, Italy.jpg File:Sundial on a facade of the Patrizi Palace in Castel Giuliano, Bracciano, Italy.jpg Foto: Albarubescens via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Rundwanderungen und praktische Orientierung

Eine andere Möglichkeit ist die Rundwanderung Monte La Rota–Castel Giuliano. Der Treffpunkt liegt an der Piazza Santa Croce in Castel Giuliano; für die Strecke sind 12 Kilometer und sieben Stunden einzuplanen. Die Route führt durch eine Landschaft, in der Sie Tieren, Pflanzen, Felsen und Gewässern begegnen können. Eine weitere Wanderung von Castel Giuliano führt zum Fosso della Mola, weiter zu den zwei Wasserfällen von Castel Giuliano und zu den Resten antiker Eisenwerke, steigt auf den Monte Mancini und kehrt über das Valle Vittoria zurück.

Die Cascate di Castel Giuliano erreichen Sie von einem Parkplatz aus zunächst nach etwa 200 Metern auf einer öffentlichen Straße und anschließend nach 2,3 Kilometern auf einem Wanderweg. Der Wasserfall der Cascate ist etwa zehn Meter hoch. Für die anspruchsvollere Traversata del Fosso della Mola gilt eine andere Einordnung: Sie gilt als lange und schwierige Route mit einigen gefährlichen Abschnitten. Vor der Cascata Braccio di Mare verläuft ein schmaler, stark ausgesetzter und rutschiger Weg.

Palazzo Patrizi und Spuren früherer Zeiten

Das Gebiet von Castel Giuliano wurde seit der Römerzeit landwirtschaftlich genutzt. Zum Palazzo Patrizi gehört ein Park mit zahlreichen Rosensorten. In den Resten von Gräbern und Magazinen finden sich dort Spuren einer antiken etruskischen Siedlung.

Die an den Palazzo Patrizi angeschlossene Kirche San Filippo Neri wurde im 18. Jahrhundert wiederaufgebaut. Die Chiesa di San Rocco entstand im 17. Jahrhundert auf Veranlassung der Patrizi, der damaligen Grundherren, und wurde 1683 geweiht. Sie besitzt ein großes Innenfresko und einen kleinen Glockengiebel aus dem 18. Jahrhundert. Das Hauptaltarbild zeigt die Kreuzabnahme Christi mit Maria Magdalena sowie den Aposteln Petrus und Johannes.

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Alte Wege und lokale Spezialitäten

Alte Wege führen zum Borgo von Castel Giuliano und an den Resten der Porta Coperta vorbei, eines antiken etruskischen Tors zur Stadt Caere. Eine antike Route führte von der Porta Coperta bei Cerveteri über Nekropolen in Richtung des Gebiets von Castel Giuliano. Bei einer geführten Tour zu den Cascatelle gehören der Besuch einer Kunsthandwerkswerkstatt sowie eine Verkostung von Biscotti aus Cerveteri und traditioneller Pizza dazu.

Unterkunft nach dem Reiseplan wählen

Für die Wahl Ihres Hotels oder Ihrer Unterkunft ist vor allem Ihr gewünschter Tagesrhythmus relevant: Die Rundwanderung bindet einen langen Wandertag, während Wasserfälle, Park, Kirchen und Borgo andere Schwerpunkte setzen. So können Sie Ihre Tage nach Naturwegen, historischen Orten oder beidem ordnen.

Weitere Ziele für Ihre Italienreise können Sie über Frascati, Nemi, San Cesareo, Allumiere, Civitavecchia, Torre Maura, Vitinia und Zagarolo entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rom.

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