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Itri: Via Appia, Bergwege und historische Feste

Unterkünfte in Itri

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Itri zwischen Via Appia und Aurunker Bergen

Itri zeigt seinen Charakter an der Verbindung von antiker Straße, Bergwegen und Ortsgeschichte. Der durch Itri verlaufende Abschnitt der Via Appia bewahrt ein antikes Basaltpflaster, das parallel zur modernen Via Appia Nuova durch die malerischen Sant’Andrea-Schluchten führt. Auf der Via Appia in Richtung Fondi liegen jahrhundertealte Olivenhaine, Zitrushaine und typische mediterrane Vegetation. Damit reicht die Ortswahrnehmung von römischen Spuren bis in eine markante Landschaft.

File:Santuario Madonna della Civita, Itri LT, Lazio, Italy - panoramio.jpg File:Santuario Madonna della Civita, Itri LT, Lazio, Italy - panoramio.jpg Foto: trolvag via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Via Appia und Brigantengeschichte

Entlang der antiken Via Appia befindet sich in Itri das Museum of Brigandage. Seine Ausstellung ist in drei Bereiche gegliedert: die Ursprünge des Brigantentums, den Briganten im kollektiven Vorstellungsbild und den Briganten im Alltagsleben. Eine besondere Würdigung gilt Michele Pezza, bekannt als Fra Diavolo. Das Museum bildet damit einen eigenständigen kulturgeschichtlichen Akzent im Ort.

Zu den archäologischen Überresten entlang der durch Itri verlaufenden Via Appia gehören Raststationen, die als postes bekannt waren und dem Pferdewechsel dienten, polygonale Mauern, Mausoleen, Brücken sowie Villen. Hinzu kommt eine Opus-incertum-Zisterne aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., ein Beispiel römischer Hydrotechnik. Die Überreste umfassen damit Einrichtungen des Reisens ebenso wie Bauwerke und technische Anlagen.

Bergwege durch mediterrane Landschaft

Der Weg CAI 917 La Valle di Itri–Monte Orso beginnt in La Valle in der Gemeinde Itri und führt durch typische mediterrane Macchia und Steineichenwald hinauf bis zur Karsthochfläche der Raella. Der Kreuzweg zum Santuario della Madonna della Civita führt durch die Aurunker Berge über gepflasterte Wege und steilere Anstiege.

Santuario und Wege durch die Stadt

Das Santuario della Madonna della Civita erhebt sich auf der Anhöhe des Monte Fusco. Die ersten Nachrichten über das Bauwerk stammen aus dem Jahr 1147. Im Jahr 1491 erhielt das Santuario seine heutige Gestalt. Die zeitliche Spannweite von den ersten Nachrichten bis zur heutigen Gestalt gibt dem Bauwerk eine klar erkennbare historische Tiefe.

Der interessante Fußweg zum Castello di Itri beginnt an der Porta Mamurra, führt durch das jüdische Viertel Vico Giudea und steigt bis in den oberen Teil der Stadt hinauf. Von der Terrasse des Castello di Itri bietet sich ein Panorama auf die Riviera di Ulisse.

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Blumenwerke und Frühlingsfeuer

Die Infiorata di Itri hat bereits mehr als dreißig Ausgaben erlebt und schmückt die Straßen des historischen Zentrums mit geometrisch gestalteten Blumenwerken, die religiöse und weltliche Szenen darstellen. Die Tradition der Fuochi di San Giuseppe in Itri findet Mitte März statt; ihr Freudenfeuer kennzeichnet das Fest des heiligen Josef und den Beginn des Frühlings.

Den Aufenthalt in Itri ausrichten

Für Ihre Unterkunftsplanung in Itri können Ortsgeschichte, Bergwege und mediterrane Landschaft die persönlichen Schwerpunkte bilden. So lässt sich der gewünschte Tagesrhythmus zwischen Kultur, Ortswegen und Naturerlebnissen ordnen.

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Weitere Reiseziele

Wenn Sie Ihre Italienreise über Itri hinaus planen, führen die folgenden Ziele zu weiteren Seiten: Bella Farnia, Rocca Massima, Borgo Podgora, Borgo Carso, Borgo Montenero, Sabaudia, Santi Cosma e Damiano, Le Ferriere.

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