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Piedimonte San Germano: Geschichte am Monte Cairo

Unterkünfte in Piedimonte San Germano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geschichte am Fuß des Monte Cairo

Piedimonte San Germano liegt am Fuß des Monte Cairo. Im oberen historischen Ortskern steht das mittelalterliche Castello dei Conti di Aquino. Sein von mächtigen Mauern geschützter Innenbereich nimmt Tagungen und Veranstaltungen von historischem und kulturellem Interesse auf. Im oberen Ortsteil befindet sich außerdem die moderne Kirche Santa Maria Assunta in cielo, die im 20. Jahrhundert erbaut wurde. Die Abtei Montecassino liegt nur wenige Kilometer entfernt.

Ein im Archiv von Montecassino verwahrtes Dokument aus dem Jahr 1003 belegt die Widmung der Kapelle Sant'Amasio an den Schutzpatron von Piedimonte. Jedes Jahr am 22. Januar findet zu Ehren von Sant'Amasio eine Wallfahrt statt: Gläubige tragen die hölzerne Büste des Heiligen von Santa Maria Assunta in Piedimonte Superiore in einer Prozession. Am 23. Januar folgen weitere Feiern.

Kapellen und religiöse Traditionen

In Volla datiert die erste archivalische Erwähnung der Kirche Sacro Cuore di Maria vom 4. Dezember 1850. In Ruscito wurde die Kapelle Madonna Addolorata 1919 errichtet. Seit 1919 wird dort zu Ehren der Madonna Addolorata ein religiöses und bürgerliches Fest veranstaltet; während des Zweiten Weltkriegs fand es nicht statt.

Jedes Jahr im August beginnt in Piedimonte San Germano eine mehr als 300 Jahre alte religiöse Prozession zum Heiligtum der Madonna del Canneto im Parco Nazionale d'Abruzzo.

Mittelalter und Erinnerungsgeschichte

Im Mittelalter gehörte Piedimonte San Germano zum Herrschaftsbereich der Abtei Montecassino. 1140 wurde der Ort vorübergehend von den Männern Roger II. von Sizilien besetzt und kehrte bald danach unter die Herrschaft des Klosters zurück. Ebenfalls im Mittelalter war Piedimonte San Germano eine befestigte Bastion an der strategischen Route zwischen Rom und Neapel. Piedimonte San Germano Alta bezog die Hitler-Linie als befestigten Stützpunkt in ihre Verteidigungsstellung ein.

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Auf dem Colle della Memoria steht unmittelbar außerhalb der Mauern der mittelalterlichen Burg ein Obelisk. Er erinnert an diejenigen, die für Frieden und Freiheit gekämpft haben. Nahe dem Rathaus markieren Elemente des Gran Percorso della Memoria die Route. Dazu gehören ein Hinweisschild zu besuchbaren Orten und ein QR-Code mit Informationen zur Kriegsgeschichte der Stadt.

Das Museo della Memoria di Piedimonte San Germano ist ein multimediales Projekt. Es dokumentiert die Kriegserfahrungen der Stadt anhand von Erinnerungspfaden, Aussagen von Zivilpersonen, Erinnerungsorten und Tafeln zur Schlacht.

Anreise und Wegbezug

Für Ihre Anreise gehören die Autobahn A1 und die Bahnstrecke Rom–Cassino zum Infrastrukturnetz von Piedimonte San Germano. Der Abschnitt des Cammino di San Benedetto von Castrocielo nach Piedimonte San Germano gehört zur letzten Etappe des Weges; diese Etappe endet an der Abtei Montecassino. Bei Ihrer Planung lassen sich Ortsgeschichte, religiöse Wege und Erinnerungskultur dadurch als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Alatri, Sora, Fiuggi, Vicalvi, Filettino, Serrone, Colfelice, Coreno Ausonio

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Frosinone.

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