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Ausonia zwischen Kirchen, Marmor und Monte Fammera

Unterkünfte in Ausonia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ausonia verbindet mittelalterliche Architektur, sakrale Kunst, Marmortradition und eine markante Berglandschaft. Für Sie ergibt sich daraus ein Reiseziel, in dem historische Details ebenso wichtig sind wie Naturerlebnisse und regionale Spezialitäten.

File:Ausonia and Coreno.JPG File:Ausonia and Coreno.JPG Foto: Carlo V. Iossa via Wikimedia Commons, public_domain

Kirchen und mittelalterliches Zentrum

Die Chiesa di San Michele Arcangelo gilt als ältestes Monument Ausonias. Sie entstand zwischen dem späten 12. und dem frühen 13. Jahrhundert über einem bestehenden Tempel, der dem Kult des Herkules gewidmet war. Die Kirche ist eine dreischiffige Basilika; Pfeiler trennen ihre Schiffe voneinander. Auch das historische Zentrum bewahrt trotz zahlreicher Zerstörungen sein mittelalterliches Erscheinungsbild.

Das Santuario della Madonna del Piano, auch Santuario delle Fratte, ist ein Gebäude aus dem 15. Jahrhundert. In seiner Krypta ist ein Freskenzyklus aus benediktinischer Zeit erhalten. Die zentrale Kapelle beherbergt außerdem das Fresko „Miracolo di Remingarda“, das auf einer lokalen Legende beruht, sowie eine verehrte polychrome Holzstatue der Madonna mit dem Kind.

Museum, Palazzi und Marmor

Im mittelalterlichen Schloss von Ausonia ist seit 2004 das Museo Demoantropologico e della Pietra untergebracht. Seine Ausstellung gliedert sich in vier Bereiche: „Parole di Pietra“ zur menschlichen Kommunikation, soziale und politische Geschichte, Werkzeuge der Steinbearbeitung sowie die apotropäische Bedeutung des Steins.

Im Zentrum stehen zudem Palazzi aus dem 18. Jahrhundert mit kunstvoll verzierten Portalen, Bifora-Fenstern, gedrehten Säulen und arabeskenartigen Gesimsen. Ausonia zählt zu den bedeutendsten Zentren der Marmorverarbeitung in Italien und produziert den Perlato Royal, einen in seiner Art einzigartigen Marmor. An mehreren Stellen sind „Triplici Cinte“ auf Türschwellen und Mauern nahe den ältesten Kirchen sichtbar; sie gelten als Symbol, das den Templern zur Kennzeichnung besonders sakraler Orte zugeschrieben wird.

Natur und Wandern am Monte Fammera

Für Natur und Bewegung bietet die Pineta di Selva Cava ein anderes Bild: Auf etwa 27 Hektar prägen Heidekraut und Zistrose als typische Sträucher der mediterranen Macchia die Landschaft. Die Pineta liegt am Fuß des Monte Fammera im Parco Naturale dei Monti Aurunci und verfügt über Wege zum Wandern in der Natur. Das Schutzgebiet Parete del Monte Fammera weist eine senkrechte Felswand und eine Karstlandschaft mit Dolinen, Lichtungen und Wäldern auf.

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Der Wanderweg CAI 914 führt von Selvacava in Ausonia zum Monte Fammera. Die Strecke ist 4,7 km lang, dauert etwa 2 Stunden und 50 Minuten und gilt als Route für erfahrene Wanderer. Die Steinbrüche von Ausonia gelten als kulturelle und wissenschaftliche Attraktion. Sie machen sichtbar, wie sich der Meeresboden in Berge verwandelte und Meeresorganismen im versteinerten Gestein erhalten blieben.

Eine regionale Spezialität

Zur regionalen Seite gehört die Marzolina, ein weicher, gewürzter Ziegenkäse mit sehr intensivem Geschmack. Sie wurde traditionell im März hergestellt; die Milch stammt von Ziegen aus den Monti Lepini, Monti Ausoni, Monti Aurunci und dem Valle di Comino. Auch der Name leitet sich vom März ab. Wenn Sie ein Hotel für Ihren Aufenthalt in Ausonia auswählen, können Sie sich bei der Planung Ihrer Tage an den unterschiedlichen Schwerpunkten aus Kultur, Natur, Geologie und regionalem Geschmack orientieren.

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