Crosia zwischen Küste und Geschichte
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Foto: Photo: Earth Science and Remote Sensing Unit , Lyndon B. Johnson Space Center
Crosia zwischen Küste und Geschichte
Wenn Sie für Ihre Italienreise Küstenlandschaft und gewachsene Ortsgeschichte verbinden möchten, bietet Crosia dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Mirto ist ein Küstenort im Gebiet des Alto Ionio Cosentino. Die Küste besitzt einen breiten Strand aus hellem Sand, der stellenweise von Kieseln und Felsen geprägt ist. So entsteht ein Landschaftsbild, das über einen einheitlichen Sandstrand hinausgeht und auch natürliche Übergänge zwischen Sand, Stein und Fels zeigt.
Mirto: Burgen und historische Spuren
Im Ortsteil Mirto steht das Castello Feudale di Mirto als besonders vielschichtiger historischer Ort. Es ist eine Masseria auf der Anhöhe des Ortsteils Mirto und war das Zentrum des weitläufigen Lehens von Crosia. Errichtet wurde das Castello Anfang des 17. Jahrhunderts von Baron Giovan Michele Mandatoriccio auf einem bereits bestehenden normannischen Bauwerk. Für Ihre Besichtigung verbindet sich hier deshalb die Einordnung als ehemaliger Mittelpunkt eines Lehens mit der Tatsache, dass das Castello auf einem bereits bestehenden normannischen Bauwerk errichtet wurde.
Zur historischen Architektur gehört außerdem die Torre di S. Tecla in der Contrada Fiumarella. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und gehört zum Verteidigungsturmsystem von Crosia. Eine weitere Facette der früheren Lebenswelt ist Il Càsino della Vota. Dabei handelte es sich um eine alte, autarke Masseria der Adelsfamilien von Crosia, die als Winterresidenz diente. Beide Orte erweitern den Blick von einzelnen Bauwerken auf Schutz, Herrschaft und landwirtschaftlich geprägte Wohnformen.
Sakrale Orte mit eigener Geschichte
Das Santuario della Madonna della Pietà di Crosia ist romanisch gestaltet und besitzt drei kunstvoll gearbeitete Gipsaltäre im Stil des 16. Jahrhunderts. Seine Geschichte ist eng mit den Erscheinungen der Heiligen Jungfrau verbunden. Am 23. Mai 1987 änderte sich die Situation der damals noch nicht geweihten alten Kapelle. Das Santuario liegt am Ortsrand an der Provinzstraße, die die SS 531 mit Crosia verbindet.
Auch die Parrocchia „Divino Cuore di Gesù“ in Mirto trägt mehrere Zeitschichten. Sie wurde am 10. April 1960, dem Palmsonntag, von Monsignore Giovanni Rizzo, dem Erzbischof von Rossano, gesegnet. Bei einer späteren umfassenden Renovierung wurde sie mit wertvollen Mosaiken und figürlichen Glasfenstern ausgestattet. Der Zugang zur Parrocchia ist barrierefrei, was für Besucherinnen und Besucher mit unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen eine konkrete Orientierung bietet.
Ein historisches Zentrum als Veranstaltungsort
Mit „A Remurata“ ist außerdem eine traditionelle Veranstaltung im historischen Zentrum von Crosia verbunden. Sie umfasste einen geführten Rundgang durch die Gassen von Crosia und wurde bereits zum dreizehnten Mal veranstaltet. Als historisches Veranstaltungsformat macht dieser Rundgang die Gassen und den Ortskern selbst zum Gegenstand der Erkundung. Für Ihre Reiseplanung kann dieser Aspekt besonders interessant sein, wenn Sie nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern auch die überlieferte Struktur des Ortes kennenlernen möchten.
Für Ihre weitere Reiseplanung finden Sie hier auch Montalto Uffugo, Amantea, Fagnano Castello, Carolei, San Lorenzo Bellizzi, Lungro, La Bruca und Altomonte.
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