Fanna: Sakralbauten, Altarbilder und der Weg nach Valavan
Unterkünfte in Fanna
Fanna lässt sich über konkrete Kultur- und Landschaftsthemen entdecken. Fanna führt die Bezeichnung als eines der Herkunftsdörfer der Marmor-Mosaik- und Terrazzo-Handwerker.
Sakralbauten und Altarbilder
Die Chiesa di San Martino wurde 1827 fertiggestellt. Sie besitzt ein Altarbild des flämischen Malers Giovanni Moro aus dem Jahr 1662. Damit treffen an diesem Bauwerk ein Fertigstellungsdatum aus dem 19. Jahrhundert und ein deutlich älteres Gemälde aufeinander. Wenn Sie sich für Architektur und Malerei interessieren, bietet die Chiesa di San Martino deshalb zwei präzise Anhaltspunkte: ihre Fertigstellung und das einzelne Werk von Giovanni Moro. Das Fertigstellungsjahr 1827 liegt im 19. Jahrhundert, während das Altarbild aus dem Jahr 1662 dem 17. Jahrhundert angehört. Die Chiesa di San Martino verbindet dadurch einen späteren Bauabschluss mit einer älteren sakralen Ausstattung. Das Altarbild ist damit deutlich älter als der Kirchenbau.
Die Chiesetta di San Silvestro ist ein religiöses Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert. Sie enthält ein um 1650 gemaltes Altarbild und besitzt außerdem einen einzelnen geschnitzten Altar mit Arbeiten der Comuzzi. In der Chiesetta treffen somit ein Bauwerk, ein Gemälde und handwerkliche Schnitzarbeiten zusammen. Für Ihre kulturelle Orientierung in Fanna lohnt es sich, diese unterschiedlichen Formen sakraler Gestaltung getrennt wahrzunehmen, statt nur nach dem Alter eines Gebäudes zu unterscheiden. Der geschnitzte Altar mit Arbeiten der Comuzzi setzt neben dem gemalten Altarbild einen handwerklichen Akzent. Für Reisende, die sakrale Kunst nicht auf Malerei beschränken möchten, steht in San Silvestro neben dem Altarbild auch der geschnitzte Altar im Blick.
Weitere einzelne Bezugspunkte bilden das Santuario di Madonna di Strada und die Chiesetta di San Rocco. Das Santuario di Madonna di Strada ist seit 981 überliefert. Die Chiesetta di San Rocco besitzt einen Holzaltar aus dem 17. Jahrhundert. Die zeitliche Einordnung reicht damit von der seit 981 überlieferten Geschichte des Santuario bis zu den Bau- und Ausstattungsdaten der späteren Kirchen. Diese Spannweite macht Fanna besonders für Reisende interessant, die sakrale Architektur nicht nur als Hintergrund, sondern anhand konkreter Jahreszahlen und Kunstwerke betrachten möchten. Der Holzaltar in San Rocco setzt dabei einen anderen Akzent als das Altarbild von San Martino: Hier steht geschnitztes Holz, dort Malerei im Zentrum. Die Jahreszahl 981 gehört dabei zum Santuario, nicht zum Holzaltar von San Rocco.
Landschaft und Weg nach Valavan
Mehrere Wasserläufe münden am äußersten südlichen Rand der Gemeinde in den Torrente Colvera.
Ein Spaziergang von Fanna nach Valavan führt auf den Spuren eines jahrhundertelang genutzten alten Saumpfads. Der Weg von Fanna nach Valavan ist nicht zum Radfahren geeignet, da er keinerlei Geländer besitzt. Für Ihre Tagesplanung ist die Strecke daher als Spaziergang und nicht als Radtour zu berücksichtigen. Die jahrhundertelange Nutzung gehört zur Geschichte des Pfads; die fehlenden Geländer sind für die Wahl des Fortbewegungsmittels ausschlaggebend.
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