Paludea: Kirche San Carlo, Wege und Berglandschaft
Unterkünfte in Paludea
Paludea zwischen Kultur und Landschaft
Paludea ist ein Ziel für Reisende, die sakrale Kunst und Landschaft in ihrer Reiseplanung nebeneinanderstellen möchten. Der Torrente Cosa verläuft am Weiler Paludea entlang und gibt dem Ort einen Bezug zum Wasser. Zusammen mit den Wegen und Landschaftszielen entsteht ein Reisebild, das Kultur, Bewegung und Naturinteressen miteinander verbindet.
File:Chiesa di San Carlo Borromeo (Paludea, Castelnovo del Friuli) 01.jpg
Foto: Marchetto da Trieste via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kirche San Carlo: Baugeschichte und Ausstattung
Die Kirche San Carlo in Paludea entstand an der Stelle eines früheren Oratoriums, das nach der Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet wurde. Heute werden in ihr zwei Holzaltäre aus der Kirche San Daniele in Colle Monaco aufbewahrt. Außerdem befindet sich hier eine von Valentino Panciera (Besarel) geschnitzte Madonna-Statue. Diese Verbindung aus Baugeschichte, Altären und Skulptur setzt einen klaren kulturellen Schwerpunkt. Die drei Elemente verbinden den früheren Sakralbau mit Holzarbeiten und einer geschnitzten Darstellung.
Ein Detail in der Via Paludea
In der Casa Tositti in der Via Paludea Nr. 99 befindet sich ein steinernes Hochrelief der Madonna mit dem Kind. Es ist in das Podest einer Außentreppe eingelassen. Die Einbindung in eine Außentreppe unterscheidet das Relief von der kirchlichen Ausstattung und lenkt den Blick auf das Zusammenspiel von Kunstmotiv und Architektur. Das steinerne Motiv ist dadurch zugleich mit einem konkreten Bauteil und der Adresse Via Paludea Nr. 99 verbunden. Die beiden Madonna-Motive unterscheiden sich dabei in ihrer Form: Das eine ist ein steinernes Hochrelief, das andere eine geschnitzte Statue in San Carlo.
Wasserfall und Berge in der Umgebung
In der näheren Umgebung von Paludea liegen der Wasserfall Cascate Butines, der Berg Col Manzòn und der Berg Monte Davanti. Der Torrente Cosa verläuft am Weiler Paludea entlang.
Wandern und Wege am Torrente Cosa
Ein Wanderitinerar verbindet Paludea, Praforte (nuovo), Forca und Sottoforca. Im Gebiet von Castelnovo del Friuli führen Uferwege am Torrente Cosa; einer dieser Wege führt zur Sorgente del Tof. Die beiden Wegverläufe eröffnen unterschiedliche Planungsansätze: Das Itinerar verbindet mehrere Orte, während der Uferweg dem Wasser folgt und zu einer Quelle führt. Für die Tagesplanung steht damit entweder eine Folge von vier Orten oder ein Weg mit einem Ziel an der Sorgente del Tof im Vordergrund.
Bewegung und lokale Küche
Die Marcia del vin ist ein nicht wettbewerbsorientierter Lauf mit drei Strecken über 7, 14 und 21 Kilometer. Von 7 auf 14 und von 14 auf 21 Kilometer wächst der Lauf jeweils um sieben Kilometer. Die drei Varianten unterscheiden sich somit in der Länge, behalten aber den nicht wettbewerbsorientierten Charakter der Marcia del vin. Für die Tagesplanung lässt sich der gewünschte Umfang damit über eine der drei Distanzen bestimmen. Tradjzjon cjastelane umfasst Verkostungen typischer Gerichte und lokaler Weine. Die Streckenlängen bieten für die Zeitplanung drei klar abgestufte Varianten innerhalb desselben Laufs. Die Verkostungen beziehen sich sowohl auf typische Gerichte als auch auf lokale Weine.
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