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Macchiavella: Villen, Flusslandschaft und Radweg Destra Po

Unterkünfte in Macchiavella

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Macchiavella zwischen Flusslandschaft und Kultur

Der Ortsname Macchiavella erinnert noch heute an große ferraresische Familien, die zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert landwirtschaftliche Flächen in der Po-Landschaft besaßen. Macchiavella gehört zu den noch heute erhaltenen Ortsnamen, die an die im 17. und 18. Jahrhundert erfolgte Neuordnung der örtlichen Landwirtschaft und des Grundbesitzes erinnern. Diese historische Spur verbindet den Ort mit einer Landschaft, in der Fluss, Landwirtschaft und gebaute Zeugnisse eng nebeneinander stehen.

Das Gebiet von Riva del Po erstreckt sich am Fluss Po. Vom Flussufer aus bieten sich Ausblicke auf Auen, Felder und Uferlandschaften. Sie können den Fluss, die Auen, die Felder und die Uferlandschaften dort zu Fuß erkunden und betrachten. Für die Reiseplanung ergibt sich damit eine Verbindung aus ruhiger Landschaftswahrnehmung und kulturhistorischen Eindrücken.

Villen, Kirchen und regionale Geschichte

Mehrere Villen geben der Umgebung unterschiedliche architektonische Akzente. Die Villa Beicamina ist ein elegantes Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert mit einer kleinen Kapelle und wird in Riccardo Bacchellis Il Mulino del Po mehrfach erwähnt. Die Villa Saracco besitzt einen markanten Taubenturm und einen Park. Die Villa Scutellari besitzt einen Mittelbau und zwei seitliche Türme. In Serravalle (Ferrara) steht außerdem die Villa Giglioli, eine Villa im venezianischen Stil aus dem 15. Jahrhundert, die im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut wurde.

Auch Ro ergänzt das kulturelle Bild. Die Chiesa San Giacomo hat einen nachbarocken Innenraum und einen Glockenturm aus dem Jahr 1882. Die Fassade der Kirche ist dem Fluss direkt zugewandt. Das 2014 eröffnete Museum in der Via Repubblica 6 zeigt Haushalts-, Landwirtschafts-, Transport- und Freizeitgegenstände, die die Sozialgeschichte der Region und des großen Flusses veranschaulichen. So lassen sich Baugeschichte, Alltagsleben und die Beziehung zum Po in unterschiedlichen Formen betrachten.

Il Mulino del Po und das Leben am Fluss

Il Mulino del Po ist eine originalgetreue Rekonstruktion der schwimmenden Mühlen, die den Fluss bis 1912 prägten. Das Modell bildet die einfachste Form einer schwimmenden Mühle mit zwei Rümpfen, einem Rad und einem funktionsfähigen Mahlstein nach. Im Mulino del Po können Besucher das Mahlen von Mehl beobachten.

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Radfahren auf dem Destra Po

Der Destra Po ist ein 120 Kilometer langer, flacher Radweg am rechten Ufer des Po in der Provinz Ferrara. Er besteht zu 76 Prozent aus Radweg und zu 24 Prozent aus Strecken mit gemischtem Verkehr. Von Ro aus besteht eine 17 Kilometer lange Verbindung zum Radweg Destra Po; die Route führt weiter in Richtung Guarda an historischen und kulturellen Gebäuden sowie an landwirtschaftlichen Erlebnissen für Touristen und Schulklassen vorbei. Wer eine längere Radtour plant, kann diese unterschiedlichen Streckenanteile in die eigene Tagesgestaltung einbeziehen.

Für die örtliche Orientierung ist außerdem die Via Macchiavella relevant: Sie trifft in Cologna an einer signalgeregelten Kreuzung auf die SP12, die auch den Namen Via Pampano Brusantina trägt. Als kulinarisches Detail gehört Salama da tai zur regionalen Überlieferung: Die Salami wird im Winter hergestellt und reift mindestens sechs Monate lang in einem unbeheizten Landhaus.

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Weitere Reiseziele

Für die weitere Reiseplanung finden Sie außerdem Argenta, Lido Di Pomposa, Codigoro, Jolanda di Savoia, San Martino, Voghenza, Copparo und Berra.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ferrara.