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Lauria entdecken: Kirchen, Castello und Berglandschaft

Unterkünfte in Lauria

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lauria verbindet sakrale Kunst, markante Spuren seiner Baugeschichte und eine Berglandschaft, die in verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Erlebnisse ermöglicht. Kirchen wie San Giacomo und San Nicola di Bari, das Castello sowie das Santuario della Madonna delle Armi geben dem Ort ein kulturelles Profil.

File:Lauria - ex ponte ferroviario presso il cimitero.jpg File:Lauria - ex ponte ferroviario presso il cimitero.jpg Foto: Gianni Lupindo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kirchen und sakrale Kunst

Im unteren Stadtviertel steht die Chiesa di San Giacomo. Sie war ursprünglich dem heiligen Matthäus geweiht. Zwischen 1452 und 1482 wurde der heilige Jakobus zum Schutzpatron. In der Kirche befindet sich außerdem ein geschnitzter Holzchor, dessen ältester Teil aus dem Jahr 1554 stammt. Die Verbindung aus Baugeschichte und handwerklichem Detail macht San Giacomo zu einem wichtigen kulturellen Bezugspunkt in Lauria.

Die Chiesa San Nicola di Bari ergänzt dieses Bild mit einem besonders frühen schriftlichen Zeugnis: Das älteste Dokument in ihrem historischen Archiv stammt aus dem Jahr 1522. Zur Ausstattung der Kirche gehören drei Kalksteinportale aus dem Jahr 1894.

Im Gewölbe des Mittelschiffs der Chiesa San Nicola di Bari sind Temperabilder des heiligen Nikolaus, des Letzten Abendmahls und der Madonna mit dem Kind ausgemalt. Damit begegnen Ihnen in Lauria unterschiedliche Formen sakraler Gestaltung – vom geschnitzten Holzchor bis zur großflächigen Ausmalung.

Castello und Santuario

Das Castello in Lauria hat einen achteckigen Grundriss. Von den seitlichen Türmen sind noch Spuren erhalten. Die Anlage steht damit für eine weitere Facette des Ortes, in der sich die erhaltenen baulichen Formen und die sichtbaren Überreste der Vergangenheit unmittelbar ergänzen.

Eine besondere Lage besitzt das Santuario della Madonna delle Armi: Es steht auf einem Felsen in dominanter Position mit Blick auf das Tal des Flusses Noce. Auf dem Hauptaltar befindet sich ein Leinwandgemälde aus dem 19. Jahrhundert, das die Aufnahme Mariens in den Himmel darstellt. Der Ort verbindet so die religiöse Bedeutung des Heiligtums mit einem weiten Landschaftseindruck.

Berge, Wandern und Wintersport

Der Lago Laudemio ist ein Gletschersee oberhalb von 1.500 Metern in den Bergen des Sirino hinter Lauria. Das Gebiet von Lauria eignet sich in den milderen Jahreszeiten zum Wandern. Für die Reiseplanung lässt sich damit ein kultureller Aufenthalt in Lauria mit Interesse an hoch gelegener Berglandschaft und Bewegung im Freien verbinden.

Im Winter zieht das Skigebiet von Lauria Liebhaber des alpinen Skifahrens und des Skilanglaufs an. Die saisonale Bandbreite reicht damit von Wandererlebnissen in milderen Jahreszeiten bis zu Wintersport in den Bergen.

In den letzten Jahren fand am Sonntag vor dem Fest der „Piccolo Cammino di Santiago“ statt. Dieser historisch-religiöse Spaziergang führte zu den Kultstätten von Lauria. Als zeitlich zurückliegendes Erlebnis ergänzt er die dauerhaft präsenten Kirchen, das Castello und das Santuario um eine Verbindung zwischen religiöser Geschichte und Bewegung durch den Ort.

Lauria als Reiseziel auswählen

Für die Wahl eines Hotels in Lauria können Ihre Interessen den Schwerpunkt bestimmen: Sakrale Kunst und Baugeschichte stehen in den Kirchen und am Castello im Mittelpunkt, während das Santuario della Madonna delle Armi und der Lago Laudemio die Landschaftsperspektive prägen. Wenn Sie Wandern oder Wintersport einplanen, sind die jeweiligen Jahreszeiten entscheidend. So lässt sich Lauria als Reiseziel genauer an den eigenen Kultur-, Natur- oder Aktivitätsinteressen ausrichten.

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Weitere Reiseziele

Viggiano, Brienza, Maratea, Brindisi Montagna, Avigliano, Pignola, Genzano Di Lucania, Fraccia

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Potenza.

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