Monteiasi: Kirchen, Geschichte und Wanderwege

File:Chiesa San Giovanni Battista (Monteiasi)01.jpg File:Chiesa San Giovanni Battista (Monteiasi)01.jpg Foto: Asia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Monteiasi führt sakrale Kunst, archäologische Spuren und Wege durch unterschiedliche Landschaftsräume zusammen. Wenn Sie Kultur und Bewegung verbinden möchten, finden Sie hier Anknüpfungspunkte von der Pfarrkirche San Giovanni Battista bis zu einer 14 Kilometer langen Wanderung. Auch die historische Verbindung zu einer albanischen Kolonie aus dem Salento gibt dem Ort eine besondere zeitliche Tiefe. Für Kulturinteressierte liegen die Schwerpunkte auf sakralen Orten, Archäologie und Ortsgeschichte.

Kirchen und Tradition in Monteiasi

Zum historisch-architektonischen Erbe von Monteiasi gehört die dem heiligen Johannes dem Täufer geweihte Pfarrkirche San Giovanni Battista aus dem 16. Jahrhundert. Die Pfarrkirche San Giovanni Battista bewahrt hölzerne Kruzifixe aus dem 16. Jahrhundert.

Im Santuario del Santissimo Crocifisso wird ein hölzernes Kruzifix aus dem Jahr 1616 bewahrt. Zur religiösen Tradition gehört außerdem die Festa dell’Invenzione della Santa Croce, die unter dem Namen „lu Crucifissu piccinno“ bekannt ist und am 3. Mai stattfindet. Beide Bezüge machen das Kreuz zu einem wiederkehrenden Motiv der örtlichen Kultur.

Historische und archäologische Spuren

Ein Blick in die ältere Geschichte führt ins 15. Jahrhundert: Damals war Monteiasi sehr wahrscheinlich ein einfacher landwirtschaftlicher Hofkomplex. In der Nähe der heutigen Siedlung lag außerdem Parcus Tabernae, auch Barco della Taverna, eine Straßenstation aus der späten römischen Kaiserzeit. Die beiden historischen Bezüge liegen in unterschiedlichen Epochen.

Archäologische Funde ergänzen dieses Bild. Auf der Tenuta San Nicola nahe dem Bahnhof wurden im Jahr 1891 die Überreste einer Nekropole mit etwa 80 Gräbern entdeckt; zu den Funden gehörten Objekte griechischer Prägung. Eine historische Verbindung Monteiasis zu einer albanischen Kolonie aus dem Salento lässt sich bis zu deren Niederlassung im 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Archäologisch Interessierte finden im Umfeld von Monteiasi neben der Nekropole auf der Tenuta San Nicola auch die Masseria Palombara mit den Grotte di Papangelo.

In der näheren Umgebung liegt die Masseria Palombara auf einem panoramischen Hügelvorsprung. Der Vorsprung wird von einer Schlucht mit Höhlen durchzogen, den Grotte di Papangelo, und ist reich an archäologischen Siedlungen. Die Grotte di Papangelo liegen innerhalb dieser Schlucht am Hügelvorsprung.

Wandern zwischen Monteiasi und Umgebung

Für Wanderfreunde ist eine 14 Kilometer lange Wanderung vorgesehen, die als mittelschwer bis leicht eingestuft ist und damit einen groben Rahmen für die eigene Tagesplanung setzt. Ein Wanderweg verbindet das Mar Piccolo mit Monteiasi. Für die eigene Tagesplanung lassen sich Distanz und Schwierigkeitsgrad gemeinsam berücksichtigen.

Entlang des Uferwegs am Canale d’Aiedda und der Gleise einer stillgelegten Eisenbahn ist ein eigenständiger Rad- und Fußweg vorgesehen.

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