Parabita: Kirchen, Museen und Strände
Parabita zwischen Kirchen, Museen und Ortsgeschichte
Parabita verbindet die Basilica di Santa Maria della Coltura, das Museo del Manifesto und das jährliche Patronatsfest mit weiteren historischen Zeugnissen und Stränden in der Umgebung. Für Sie als Reisende, die den Ort über seine Bauwerke, Kunstwerke und Bräuche kennenlernen möchten, ergeben sich mehrere gut unterscheidbare Zugänge: Sakralarchitektur, Museumskultur und eine bis in die Vorzeit reichende Ortsgeschichte.
Architektur der Madonna della Coltura
Die Basilica di Santa Maria della Coltura wurde 1913 nach einem Entwurf des Architekten Napoleone Pagliarulo errichtet. Ihr Bau verbindet romanisch-byzantinische, gotische und apulisch-romanische Stile. In der Basilica befindet sich außerdem ein Monolith mit einem etwa aus dem 12. Jahrhundert stammenden byzantinischen Fresko der Jungfrau Maria. Für Sie entsteht dadurch ein Einblick in mehrere künstlerische Epochen innerhalb eines einzigen Sakralbaus.
Religiöse und historische Zeugnisse
Das Santuario della Madonna della Coltura wurde im November 1999 zur Basilica Minore erhoben. Eine weitere prägende Kirche ist die Chiesa del SS. Crocefisso e Convento degli Alcantarini. Die Alcantariner kamen 1731 nach Parabita und vollendeten einige Jahre später ihre Kirche und ihr Kloster. Die Chiesa weist spätbarocke Gestaltung, vier kunstvoll gearbeitete gedrehte Säulen, ein zentrales Fresko des Heiligen Kreuzes sowie Skulpturen, Stuck und Statuen aus Lecce-Stein auf. Außerdem beherbergt sie eine Weihnachtskrippe des 18. Jahrhunderts aus der neapolitanischen Schule.
Paläste und Plakatkunst
Der Palazzo Ferrari aus dem Jahr 1800 befindet sich in der Via Vittorio Emanuele III in Parabita. Er ist Eigentum der Gemeinde und beherbergt heute die Quadreria Giannelli. In Parabita wurde außerdem 1982 das Museo del Manifesto gegründet. Seine umfangreiche Plakatsammlung umfasst Bereiche zu Kino, Theater, Tourismus, Werbung und Politik.
Spuren der Vorzeit
Im archäologischen Bereich des prähistorischen Dorfes bei der Grotta delle Veneri sind noch Spuren dieses archaischen Bausystems sichtbar. Die oberpaläolithischen Figurinen aus der Grotta delle Veneri sind heute im Museo Archeologico Nazionale di Taranto zu sehen.
Festkultur und lokale Überlieferung
Das jährliche Patronatsfest von Parabita findet am letzten Samstag, Sonntag und Montag im Mai statt und umfasst den als „a corsa ti curraturi“ bekannten Laufwettbewerb. Eine lokale Überlieferung bringt die Bezeichnung „Cutura“ mit der möglichen Tradition in Verbindung, während des Festes der Madonna della Coltura „Panetteddhri“, gesegnetes Brot, zu verteilen.
Strände und Ziele in der Umgebung
In der Umgebung von Parabita befinden sich der Palazzo Pirelli, ein Palast, das Castello Angevine-Aragonese, eine Burg, das Museum Civico E. Barba Gallipoli, ein Museum, und Castel Sant'Angelo, eine Burg. Ebenfalls in der Umgebung liegen Zeus Beach, Samsara Beach, Spiaggia Baia Verde und Blue Bay Beach. Die Orts- und Strandnamen erweitern das kulturelle Profil Parabitas um weitere Ziele, ohne ihnen zusätzliche Eigenschaften zuzuschreiben.
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