Matino: Altstadt, Kirchenkunst und Wein
Matino zwischen Altstadt, Kunst und Wein
Wenn Sie Matino kennenlernen, beginnt die Orientierung im historischen Zentrum. Es hat seine Merkmale nahezu unverändert bewahrt: Enge, gewundene Gassen, mit Votivnischen geschmückte Straßen, Höfe mit traditionellen Waschbecken und Palazzi mit aufwendig verzierten Kragsteinbalkonen geben dem Ortsbild seine historischen Konturen. Damit eignet sich Matino für eine Reise, bei der Sie Architektur, Kunst und lokale Geschichte miteinander verbinden möchten.
Palazzi und zeitgenössische Kunst
Der Palazzo dei Marchesi del Tufo entstand gegen Ende des 12. Jahrhunderts als normannische Befestigungsanlage der Familie De Persona. Mit Fresken geschmückte Ställe zeugen von der Leidenschaft der Familie Del Tufo für Pferde edler Rasse. Einen anderen Akzent setzt das MACMa: Es befindet sich in den Räumen des Palazzo Marchesale im historischen Zentrum von Matino und zeigt eine umfangreiche Sammlung von Werken der Visuellen Poesie. Regelmäßig organisiert das MACMa außerdem Ausstellungen und Tagungen über zeitgenössische Künstler.
Kirchen als Zeitdokumente
Die Chiesa del Rosario verbindet mehrere Epochen. Ihr Hauptbau wurde im 16. Jahrhundert errichtet und um 1750 grundlegend umgebaut, wobei er seine typisch barocke Gestalt erhielt. Die meisten Gemälde im Inneren werden Gian Domenico Catalano zugeschrieben. Die Chiesa del Carmine wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet, nachdem auf dem Land eine Ikone der Madonna gefunden worden war. In ihrer Sakristei befindet sich ein 1621 direkt auf dem Fels ausgeführtes Pietà-Gemälde.
Die Chiesa matrice di San Giorgio wurde Mitte des 18. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Giuseppe Del Tufo und mit finanzieller Unterstützung der Marchesi über den Überresten einer bestehenden Struktur aus der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet. Ihr Inneres besitzt den Grundriss eines lateinischen Kreuzes mit einem einzigen Schiff, acht Seitenaltären im Hauptarm und zwei weiteren im Querschiff.
Die Chiesa della Pietà ist durch schmale, vollständig mit Fresken ausgemalte Gewölbe gekennzeichnet. Zwischen 1620 und 1623 stifteten zwei Familien das Grundstück für ihren Bau und übernahmen die Baukosten. Der große Portikus trägt heute unzutreffend den Namen Arco della Pietà und wurde um 1630 hinzugefügt.
Landschaft und lokale Weinkultur
Die Landschaft rund um Matino ist von jahrhundertealten Olivenbäumen und Weinbergen geprägt, die die landwirtschaftliche Geschichte des Gebiets widerspiegeln. Zwei Kilometer nördlich des Zentrums liegt der Colle di Sant'Eleuterio. Er ist mit dem Auto oder Fahrrad erreichbar und bietet einen Ausblick über die salentinische Landschaft bis zum Meer. In den Enoteche von Matino werden ausgewählte lokale Weine und geführte Verkostungen angeboten.
Ein Anlass im April
Das Fest San Giorgio Martire findet jedes Jahr im April rund um den 23. April statt. Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie diese kulturellen, landschaftlichen und kulinarischen Schwerpunkte als Orientierung für Ihren Aufenthalt in Matino nutzen.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comWeitere Ziele für Ihre Reiseplanung
Lecce, Torre Mozza, Marina Di Novaglie, Posto Rosso, Corsano, Fontanelle, Lucugnano und Ruggiano
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lecce.