Lequile: Kirchen, Paläste und ländliches Salento

Lequile liegt im Valle della Cupa im Herzen des Salento. Sakralbauten, historische Paläste und die landwirtschaftlich geprägte Umgebung verbinden sich hier zu einem Ort, an dem sich religiöse Tradition, Architekturgeschichte und die ländliche Landschaft Apuliens direkt gegenüberstehen.

Kirchen und religiöse Zeugnisse

In der Chiesa di San Vito Martire wird eine Reliquie bewahrt. Zur Kirche gehört außerdem ein hölzernes Standbild von San Vito, dem Schutzheiligen von Lequile, das von der Bevölkerung hoch verehrt wird.

Auf einem öffentlichen Platz in Lequile steht die Guglia di San Vito. Der aus Lecce-Stein errichtete Pfeiler entstand 1694 durch den örtlichen Bildhauer Oronzo Rossi und wird von einer Statue des San Vito gekrönt.

Die Chiesa di San Nicola heißt auch Chiesa del Redentore und ist eine barocke Kirche des 17. Jahrhunderts. Besonders markant ist ihre Kuppel, die mit vielfarbigen Majolikafliesen gestaltet ist. Die Kirche wird für besondere liturgische Anlässe, Kulturveranstaltungen und Führungen genutzt.

Die Chiesa di Santa Maria di Loreto wurde 1597 erbaut. Ihr Portal besitzt korinthische Säulen; darüber befindet sich ein Wappen mit einem aufrechten Löwen.

Zwischen 1613 und 1619 entstand das Convento di San Francesco als franziskanischer Komplex mit einer Kirche und den dazugehörigen Klosterräumen.

Zu den ältesten religiösen Gebäuden von Lequile zählt die Chiesa di San Basilio Magno. Sie zeugt von der mittelalterlichen Geschichte des Ortes und von der basilianischen Klostertradition im Salento.

Paläste und historische Architektur

Heute heißt der Palazzo dei principi Saluzzo Palazzo De Palma. Er wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wahrscheinlich nach Entwürfen von Mauro und Emanuele Manieri erbaut.

Im Inneren des Palazzo dei principi Saluzzo befinden sich ein Oratorium, eine Bibliothek mit wertvollen Inkunabeln und alten Drucken aus Apulien sowie eine dem San Giorgio geweihte Kapelle.

Palazzo Andrioli befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem späten 16. Jahrhundert. Zusammen mit den Kirchen und dem Palazzo De Palma zeigt er die lange architektonische Entwicklung, die das Ortsbild von Lequile prägt.

Menhir und Landschaft des Salento

Der Menhir Aia della Corte ist ein 2,85 Meter hoher Monolith aus Lecce-Stein. Er wurde 1922 entdeckt und trägt auf seinen Oberflächen Ritzungen sowie eingeritzte Kreuze.

Der Menhir steht in einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung, die Merkmale der traditionellen ländlichen Landschaft des Salento bewahrt. Damit ergänzt er die sakralen und historischen Bauwerke um ein Zeugnis, das eng mit der Landschaft verbunden ist.

Feste und lokale Traditionen

Die Festa Patronale zu Ehren von San Vito Martire findet traditionell am vierten Sonntag im Juni statt. Feierliche religiöse Zeremonien verbinden sich dabei mit einem weltlichen Programm aus Tradition, Musik und Feuerwerk.

Zur Festa della Madonna della Stella gehört die traditionelle Festa te lu Puruccinu. Bei diesem Anlass werden hart gekochte Eier mit Frischkäse und lokalem Wein verkostet.

Unterkünfte in Lequile vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele für Ihre Planung: Vernole, Veglie, Squinzano, Torre Mozza, Sanarica, Torre Dell'orso, Borgagne, Alezio

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lecce.

Anzeige