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Losciale zwischen Masserien, Küste und Geschichte

Unterkünfte in Losciale

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Masserien und ländliche Architektur

Die Masseria Losciale ist eine komplexe Anlage, die heute teils als Masseria und teils als bürgerliche Villa erscheint. Ihre mächtige Umfassungsmauer besitzt zwei schlichte, zugleich reich gestaltete Portale sowie einen Wehrgang. Innerhalb der Mauern liegen eine in den Fels gehauene Ölmühle, ein Zitrushain und ein noch intaktes System kleiner Kanäle, die Regenwasser in Zisternen sammeln.

Seit dem 17. Jahrhundert gehörten die Ländereien der aus Salerno stammenden und in Monopoli ansässigen Patrizierfamilie Martinelli. Die Tätigkeit der Masseria Losciale in der gleichnamigen Contrada war auf Olivenanbau und Viehzucht ausgerichtet. Damit begegnen Ihnen hier nicht nur einzelne Bauformen, sondern auch Spuren einer ländlich geprägten Nutzung.

Türme, Kapellen und historische Details

Die Masseria Pittore entwickelte sich aus einem kompakten, rechteckigen Turmhaus aus dem 18. Jahrhundert zu einer Anlage aus mehreren weiß verputzten Gebäudekörpern. Zu ihr gehört eine ländliche Kapelle mit kleinem Glockengiebel. Die Masseria Pittore in der Località Losciale stammt aus dem 18. Jahrhundert und gilt als gut erhalten.

Auch die Masseria Garrappa vereint mehrere lesenswerte Elemente. Ihre Kapelle besitzt ein Portal aus dem 17. Jahrhundert; der Architrav trägt eine Zahnschnitt-Rahmung und einen mit Rosetten verzierten Fries. Neben der Kapelle liegen ein Zitrushain, eine Pergola und erhaltene steinerne Wasserkanäle. Heute ist die Anlage teilweise von einer Trockenmauer umgeben und besteht aus einem ursprünglichen, aus Stein errichteten Turmgebäude, das möglicherweise aus dem späten 16. Jahrhundert stammt.

Landschaft zwischen Plateau und Höhle

Die Lama Capitolo ist ein kurzer Wildbachlauf, der das küstennahe Plateau tief eingeschnitten hat. Von etwa 30 Metern Höhe führt er bis fast auf Meereshöhe in eine breite darunterliegende Ebene hinab. Für die isoliert gelegene Grotta del Capitolo wird aufgrund ihrer Lage eine mögliche Funktion als Eremitage oder eine nicht näher bestimmbare kulturelle Nutzung angenommen.

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Auch die Masseria Il Capitolo verweist auf eine lange Vergangenheit. Keramikfunde aus dem Metallzeitalter und aus spätrömischer Zeit lassen vermuten, dass sie in der Kaiserzeit eine mögliche Raststation an der Küstenstraße war. Die vorsichtige Formulierung ist dabei wichtig: Es handelt sich um eine mögliche, nicht um eine gesicherte Funktion.

Strände und Küstenerlebnisse

Der nahe gelegene öffentliche Strand Duna ist durch hohe Küstendünen und einen langen Sandstrand geprägt und wird häufig zum Surfen und für andere Wassersportarten genutzt. Im nahe gelegenen Capitolo gibt es lange Sandstrände, die sich für Küstenspaziergänge und Wassersport eignen. Am nahe gelegenen öffentlichen Strand Torre Cintola liegen sandige Buchten in einer hohen Kalksteinfelslandschaft neben einem Küstenwachtturm aus dem 16. Jahrhundert. So können Sie je nach Interesse zwischen Dünen, langen Sandflächen, Buchten und felsiger Küstenkulisse wählen.

Anfahrt und Übernachtung

Von der Ausfahrt Capitolo der SS 16 Adriatica führt die Route in Richtung Monopoli über die SP 212 und anschließend rechts über die SP 163 in Richtung Contrada Losciale und Contrada Coccaro. Als konkreter Unterkunftsbezug gehört die befestigte Masseria Donnaloia zum örtlichen Bild: Sie ist ein Hotel 250 Meter vom Meer entfernt.

Weitere Orte für Ihre Planung

Wenn Sie Losciale mit weiteren Orten vergleichen möchten, können Sie anschließend Locorotondo, Andria, Quasano, Turi, Monopoli, Palo del Colle, San Giorgio und Minervino Murge erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bari.

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