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Bitetto entdecken: Kathedrale, Kloster und Via Peuceta

Unterkünfte in Bitetto

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bitetto zwischen Baugeschichte und Via Peuceta

Wenn Sie italienische Architektur, religiöse Geschichte und regionale Landschaften auf einer Reise verbinden möchten, bietet Bitetto dafür mehrere klare Anknüpfungspunkte. Die Kathedrale San Michele Arcangelo, Santa Maria la Veterana, das Santuario del Beato Giacomo und das Museo della Devozione e del Lavoro führen durch unterschiedliche historische und kulturelle Themen. Ergänzt wird dieses Bild durch die zweite Etappe der Via Peuceta, die von Bitetto nach Cassano delle Murge führt, sowie durch örtliche Läden und Ölmühlen mit Verkostungen und typischen Produkten.

Kathedrale, Stadttor und befestigte Residenz

Die Kathedrale San Michele Arcangelo hat einen basilikalen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes. Das Querhaus tritt gegenüber den Langsseiten hervor, die Apsiden sind eingezogen. Ihre Portale sind Ausdruck der französischen Gotik, die durch die Präsenz der Anjou nach Apulien gelangte. Die romanische Kathedrale modernisierte Lillo da Barletta im Jahr 1335 im Auftrag des Bischofs Giacomo Bonocore.

Santa Maria la Veterana ist der erhaltene Teil eines bedeutenden befestigten frühmittelalterlichen Casale. Der Komplex wurde zwischen 1294 und 1302 über einem früheren Sakralbau neu errichtet, von dem eine Urkunde vom Februar 959 berichtet. Santa Maria la Veterana diente als marianisches Heiligtum und war ein Ort besonderer Volksfrömmigkeit, zu dem Einwohner von Bitetto und Menschen aus benachbarten Gemeinden strömten. Die Porta Baresana (Porta Piscina) ist Teil der erhaltenen mittelalterlichen Mauerreste und das wichtigste Stadttor von Bitetto. Der Palazzo Baronale Noya ist eine befestigte Residenz unmittelbar außerhalb der Mauern neben diesem Tor; seine Hoffassade ist spätbarock und erinnert an vanvitellianische Motive.

Kloster, Heiligtum und Museum

Das Santuario del Beato Giacomo ist dem seligen Giacomo Varingez (Illirico) gewidmet. Er starb 1496 in Bitetto und ist dort bestattet. Das Franziskanerkloster am Santuario wurde 1432 gegründet und umfasst einen Kreuzgang und einen Park. Zum Santuario gehört außerdem eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit einem vergoldeten Holzaltar von Fra Giuseppe da Soleto.

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Das Museo della Devozione e del Lavoro nutzt die ursprünglichen Küchen und Zellen des alten Klosters und sammelt dort seit 1985 Zeugnisse der Volksfrömmigkeit sowie der lokalen Arbeits- und Landtraditionen. Es zeigt diese Zeugnisse, eine permanente Krippendarstellung mit Motiven aus der Altstadt von Bitetto, sakrale Ausstattungsstücke, Votivgaben und Erinnerungsstücke an den seligen Giacomo. Das Museum dokumentiert traditionelle Handwerke, darunter Werkstätten von Sattlern, Töpfern und Korbflechtern. Einmal jährlich werden seine Räume für die Darstellung einer lebenden Krippe genutzt.

Landschaft der Via Peuceta

Die zweite Etappe der Via Peuceta führt von Bitetto nach Cassano delle Murge. Etwa 1 km nach dem Aufbruch aus Bitetto führt die Etappe in einen üppigen Olivenhain. Außerdem verläuft sie durch weite Ebenen mit Olivenhainen, Mandelhainen und Weinbergen, in denen alte Masserien, Trulli und Trockenmauern liegen.

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Weitere Ziele

Für Ihre weitere Orientierung: San Paolo, Cozzana, Gioia Del Colle, Noicattaro, Altamura, Minervino Murge, Noci, Locorotondo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bari.