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Poggio Picenze: Burg, Kirchen und Bildhauerei

Unterkünfte in Poggio Picenze

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Poggio Picenze verbindet eine Burganlage, sakrale Bauwerke, mittelalterliche Architektur und eine lokale Tradition der Bildhauerei. Dazu kommen die Höhenwege im Valle del Campanaro. Wenn Sie für Ihre Italienreise einen Ort mit historischer Substanz und Möglichkeiten für Spaziergänge auswählen, finden Sie hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte.

File:Poggio Picenze 2013 by-RaBoe 001.jpg File:Poggio Picenze 2013 by-RaBoe 001.jpg Foto: © Ra Boe / Wikipedia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de

Von der Burg zur Piazza Castello

Die Burg von Poggio Picenze wird auf die Zeit um das Jahr 1000 datiert. Für das Jahr 1173 erscheint sie als befestigte Burg mit sechs Türmen, darunter einem hohen zentralen Turm. Ihre Überreste stehen heute auf der Piazza Castello im ältesten Teil des Ortes und dienen Besuchern als Aussichtspunkt. Damit führt die Burg direkt zu einem der markanten Plätze von Poggio Picenze.

Auch die Bildhauerei prägt das Ortsbild. In Poggio Picenze besteht eine künstlerische Tradition der Bildhauerei aus weißem Stein. Lokale Bildhauer haben im gesamten Ort Brunnen und Denkmäler geschaffen. Wer beim Rundgang auf Formen, Materialien und Details achtet, begegnet dieser Tradition nicht nur an einem einzelnen Bauwerk, sondern an verschiedenen Stellen im Ort.

Kirchen mit unterschiedlichen Epochen

Die Chiesa della Visitazione wurde zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert errichtet. Ihre Fassade ist im romanisch-aquilanischen Stil gestaltet; im oberen Bereich befindet sich eine Kreuzigung als Hochrelief. Bauzeit und Fassadengestaltung geben diesem Kirchenbau eine klar erkennbare historische Prägung.

Die Chiesa di San Giuliano entstand zu Beginn des 15. Jahrhunderts an der Stelle eines kleinen Krankenhauses. Dieses Krankenhaus blieb bis 1447 in Betrieb. In der Chiesa di San Felice Martire treffen wiederum mehrere Zeitschichten aufeinander: Das Bauwerk wurde erstmals im 12. Jahrhundert errichtet und erhielt im 16. Jahrhundert eine Renaissancefassade.

Im Inneren der Chiesa di San Felice Martire liegt der Schwerpunkt auf einem dreischiffigen Raum im barock-klassizistischen Stil. Dort befinden sich außerdem Gemälde der Mysterien des Rosenkranzes aus dem 16. Jahrhundert. Für kulturinteressierte Besucher entsteht so ein Rundgang, bei dem sich mittelalterliche, Renaissance- und spätere Gestaltungselemente unterscheiden lassen.

Casa Medievale und Spazierwege

Die Casa Medievale wurde im 13. Jahrhundert errichtet und gilt als seltenes abruzzisches Beispiel eines mittelalterlichen Kaufmannshauses. An ihrer Fassade sind eine zugemauerte sogenannte Porta del morto sowie im Obergeschoss ein Monoforium und ein Biforium zu sehen. Die beiden Begriffe bezeichnen unterschiedliche historische Fensterformen: ein Monoforium ist ein einteiliges, ein Biforium ein zweigeteiltes Fenster.

Für Spaziergänge bietet das Valle del Campanaro mehr als 50 Kilometer Höhenwege. Sie werden als „Sentieri delle tre pietre“ bezeichnet, wurden kürzlich erneuert und mit einer speziellen Beschilderung ausgestattet. Die unterschiedlichen Weglängen helfen Ihnen dabei, Ihre Planung an den gewünschten Umfang eines Spaziergangs anzupassen, ohne den kulturellen Schwerpunkt des Ortes aufzugeben.

Weitere Reiseziele: Cagnano Amiterno, Sulmona, Montereale, Pietransieri, Introdacqua, Pescocostanzo, Campo Di Giove und Collettara.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: L-Aquila.

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