Preara-Moraro-Levà Nord: Geschichte, Natur und lokale Eigenart
Unterkünfte in Preara-Moraro-Levà Nord
Preara-Moraro-Levà Nord zeigt seinen Charakter über mehrere markante Orte und Themen. Die Chiesetta di San Pietro in Castelvecchio verbindet romanisch-ravennatische Sakralarchitektur mit einem Freskenfries der zwölf Apostel. Der Sentiero dei Nievo führt durch Wald und Bachlandschaft, während La Bastia, die Villa Tretti und der britische Soldatenfriedhof unterschiedliche historische Spuren sichtbar machen.
Architektur und Geschichte an der Chiesetta
Die Chiesetta di San Pietro in Castelvecchio steht auf einer Anhöhe, auf der eine Bischofsburg errichtet wurde. Diese Burg wurde 1313 bei einem Einfall der Paduaner zerstört. Die Chiesetta selbst entstand im 12. Jahrhundert im romanisch-ravennatischen Stil. Entlang der oberen Innenseite ihrer Umfassungsmauern zieht sich ein durchgehender Freskenfries aus dem frühen 16. Jahrhundert mit Darstellungen der zwölf Apostel.
La Bastia und historische Villen
La Bastia ist ein Gebäudekomplex auf einem sehr steilen Hang. Sein Name erinnert an eine alte Burg, die die Scaligeri auf der Hügelkuppe errichteten. Die mit La Bastia verbundene Burg wurde in der Nacht zum 2. Juli 1386 von Truppen unter Arcoano Buzzaccarini, dem im Dienst der Carraresi stehenden Podestà von Bassano, eingenommen und in Brand gesetzt; wenig später ließ Antonio della Scala sie bis auf die Grundmauern abtragen. Die nach Süden gerichtete neoklassizistische Fassade der Villa in La Bastia wurde von Stefano Nievo zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet und ist durch fünf dorische Interkolumnien gegliedert. In Preara steht außerdem die Villa Tretti, ein Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert mit einem Portikus aus Bögen mit flacher Stichbogenform.
Ein Ort des Gedenkens in Preara
Der britische Soldatenfriedhof in Preara umfasst die Gräber von 438 britischen Militärangehörigen und eines indischen Zivilisten. Seine heutige Gestaltung erhielt der Friedhof nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Kontinuierlich wird er von Menschen aus aller Welt besucht, die dort an die Orte erinnern, an denen ihre entfernten Angehörigen starben.
Wald, Bach und jahreszeitliche Blüte
Der Sentiero dei Nievo führt durch den Wald am Lauf des Bachs Erbizo entlang; weiter oben wird dieser von einer ganzjährig wasserführenden Quelle gespeist. Im Tal blühen bereits ab Ende Januar Primeln, und im Frühjahr bedeckt die Blüte des weißen Buschwindröschens die Ufer des Bachs. Das Tal ist reich an wild wachsenden Pflanzen und wird von verschiedenen Vogelarten bewohnt, darunter Elstern und Grünspechte.
Lokale Küche und sprachliche Spuren
Eine kulinarische Besonderheit ist „Quaja al speo e poènta onta“ – am Spieß gebratene Wachtel mit frittierter Polenta; das Gericht gilt als traditionelles lokales Gericht. Die „priara de Saccardo“ gab der Fraktion Preara ihren Namen.
Weitere Ziele zur Orientierung
Zur weiteren Orientierung können Sie auch Isola Vicentina, Enego, Lovolo, Valli Del Pasubio, Arcugnano, Arsiero, Vicenza und San Vito Di Leguzzano ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vicenza.