Dolcè zwischen Etsch, Schlucht und Kultur
Dolcè zwischen Etsch, Schlucht und Geschichte
Dolcè verbindet eine markante Flusslandschaft mit historischen Schauplätzen und abwechslungsreichen Wegen. Das Forte Ceraino trug ursprünglich den Namen Forte Hlawaty und wurde von den Österreichern zwischen 1850 und 1851 im Gemeindegebiet von Dolcè am linken Ufer der Etsch errichtet. Von Ceraino aus ist das Fort über eine schmale Militärstraße in etwa 30 Minuten erreichbar; anschließend führt diese weiter zum Forte di Monte. Für Sie entsteht damit ein Ausflugsziel, bei dem sich die Geschichte des Etschtals unmittelbar mit der Landschaft verbinden lässt.
Schlucht, Wald und Etschlandschaft
Die Chiusa di Ceraino ist eine enge Schlucht, in der die Etsch zwischen dem Monte Pastello und den Hügeln von Rivoli verläuft. Von dort bieten sich eindrucksvolle Ausblicke auf das Tal. Der durch das Gebiet von Dolcè verlaufende Etschabschnitt gilt als besonders unberührt, eindrucksvoll und reich an Flora und Fauna. Wer Natur nicht nur aus der Distanz betrachten möchte, findet in Dolcè deshalb unterschiedliche Landschaftsbilder: den Fluss, die felsige Enge der Chiusa und die bewaldeten Bereiche am Rand des Tals.
Zwischen dem Hauptort Dolcè und dem Ortsteil Peri liegt der Bosco dei Poeti. Der Wald umfasst 130 Hektar und verfügt über 12 Kilometer bequeme Wege. Im Bosco dei Poeti sind etwa 1.000 Werke von rund 600 italienischen und internationalen Künstlern sowie Gedichte und Zeichnungen ausgestellt. Das macht diesen Ort zu einem besonderen Bestandteil der Kulturlandschaft von Dolcè, ohne dass Sie sich auf einen einzigen Besichtigungsschwerpunkt festlegen müssen.
Radwege, Wege am Berg und Aktivitäten auf dem Wasser
Für eine Erkundung mit dem Fahrrad bietet die CiclAdige-Terra-dei-Forti-Route durch Dolcè eine einfache und abwechslungsreiche Strecke. Sie verbindet Abschnitte am linken Etschufer mit Passagen durch Weinberge, Obstgärten und Mischwälder aus Hainbuche und Flaumeiche. Der Radweg Adige Terra dei Forti beginnt in Ceraino und führt bei Kilometer 4,5 an der Pfarrkirche von Dolcè vorbei. Wer eine Route in Richtung Berg bevorzugt, kann die Strecke Dolcè–Monte Pastello vom Hauptplatz von Dolcè über den CAI-Weg Nr. 236 in Richtung Monte Pastello einordnen.
Auch der Fluss prägt die möglichen Unternehmungen. Auf der Etsch im Gebiet von Dolcè können Sie Rafting und Kanufahren betreiben. Die Isola di Dolcè ist ein Anlegepunkt für Flussabfahrten.
Historische Spuren und die Villa Del Bene
Die Gebäudeteile der Villa Del Bene wurden im 15. Jahrhundert errichtet und bis 1560 fertiggestellt. In der Loggia der Villa Del Bene werden Szenen der Etsch und der Chiusa Nicola Crollanza zugeschrieben. Zwischen Ceraino und Dolcè liegt außerdem das Riparo Soman, wo 1983 eine wahrscheinlich weibliche Bestattung aus der Bronzezeit entdeckt wurde. Malga Montarione ist ein historischer Ort im Gemeindegebiet von Dolcè im Regionalen Naturpark Lessinia. Zusammen geben diese Orte dem Aufenthalt eine zeitliche Spannweite, die von der Bronzezeit über die Renaissance bis zu den Befestigungsanlagen des 19. Jahrhunderts reicht.
Anreise und Lage der Unterkunft
Für Ihre Planung sind die Verkehrsachsen im Tal ein nützlicher Orientierungspunkt. Die Brennerbahnlinie hat Haltepunkte in Dolcè und Peri. Außerdem verläuft die Straße 12 über den Abetone- und Brennerpass durch das Tal bei Dolcè. Wenn Sie ein Hotel oder eine andere Unterkunft auswählen, lohnt sich daher ein Blick auf die Lage innerhalb des Gemeindegebiets und auf die Ziele, die Sie während Ihres Aufenthalts verbinden möchten: Flusslandschaft und Wassersport, Wege durch Wald und Weinberge oder historische Orte in Dolcè und Ceraino.
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