Occhiobello am Po entdecken
Unterkünfte in Occhiobello
Occhiobello erschließt sich über mehrere konkrete Seiten: Der Parco della Rotta, die Route GT 4, Plätze, Villen, Feste und regionale Spezialitäten geben Ihnen unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung. So treffen Landschaft, Radkultur, Architektur, Geschichte und Küche auf engem thematischem Raum zusammen.
File:Church of San Lorenzo - Occhiobello, Italy - panoramio.jpg
Foto: Sergey Ashmarin via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Po-Auen und Route GT 4
Der Parco della Rotta ist eine große grüne Auenfläche direkt am Fluss Po. Sie erreichen den Park über die Uferstraße. Ergänzend verläuft die Route GT 4 am venezianischen Ufer des Po entlang einer breiten Überschwemmungsebene. Nach den Eisenbahn-, Straßen- und Autobahnbrücken über den Po führt die Route in die Gemeinde Occhiobello, durch Santa Maria Maddalena und anschließend in das Ortszentrum von Occhiobello. Diese Abfolge verbindet Flusslandschaft, Ortsteile und Zentrum als verschiedene Orientierungspunkte.
Radkultur und Veranstaltungen
Die 48. Ausgabe von „In sla rota ad Po – Summer Edition“ brachte am Samstag, dem 4. Juli, die Radsportbegeisterten auf die Piazza Maggiore in Santa Maria Maddalena.
Feste auf Plätzen und in Parks
Bei der Sagra di San Lorenzo trat das Ensemble Ente Palio San Lorenzo Occhiobello mit Musikern und Fahnenschwingern auf. Dazu gab es gastronomische Stände mit ersten und zweiten Gängen, belegten Broten, Piadine, Hamburgern, Beilagen und Desserts. Bei der Sagra di San Lorenzo vom 8. August bis zum 14. August gab es außerdem Musik, Aufführungen und Tanz. Die Fiera di Santa Maria Maddalena vom 11. Juli bis zum 22. Juli umfasste auf der Piazza Maggiore Aufführungen, Musik und Unterhaltung. Am 3. August fand im Park der Villa Pepoli in Santa Maria Maddalena eine Aufführung im Rahmen der Reihe „Tra ville e giardini“ statt.
Architektur zwischen Wiederaufbau und Villa
Die heutige Chiesa di Santa Maria Maddalena und ihr Glockenturm wurden zwischen 1952 und 1955 nach den Entwürfen des Architekten Giovanni Battista Scarpari und des Ingenieurs Oscar Marin aus Adria wiedererrichtet. Villa Savonarola entspricht im Allgemeinen den ländlichen Siedlungsformen des Alto Medio Polesine und besteht teils aus aneinandergefügten, teils aus getrennten Elementen.
Erinnerung und Geschichte der Savonarola
In Occhiobello ist der 14. November 1951, der Jahrestag der Überschwemmung im Polesine, ein Gedenktag für die von den Wassermassen mitgerissenen Opfer. Ein älterer historischer Bezug führt zur Villa Occhiobello: Am 28. Juli 1563 belehnte Herzog Alfonso II. Michele IV. Savonarola, den Sohn von Giovanni Battista, und dessen Brüder Girolamo und Nicolò mit einem Lehen. Das Eigentum der Savonarola blieb auch nach der Übergabe des Herzogtums Este an den Kirchenstaat bis 1696 bestehen und ging dann in den Besitz der R.R.M.M. von S. Caterina da Siena in Ferrara über.
Regionale Küche
Zu den örtlichen gastronomischen Spezialitäten von Occhiobello gehören Cappelletti, Cappellacci mit Kürbis, Knoblauchsalami und Salama da sugo. Das traditionelle Brot von Occhiobello und Santa Maria Maddalena heißt „la ciupeta“.
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