Campodarsego: Wege, Kirchen und Natur am Tergola
Unterkünfte in Campodarsego
Campodarsego verbindet die Landschaft des Graticolato Romano mit alten Verkehrswegen, Kirchen, Museen und Wegen am Fluss Tergola. Durch das Zentrum von Campodarsego verläuft die antike Via Aurelia, die heute Strada del Santo heißt.
File:Chiesa di San Nicola, Fiumicello Campodarsego.jpg
Foto: Alice Saccon via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Römische Ordnung und historische Wege
Campodarsego war Teil der römischen Zenturiation Padova Cis Musonem, die als Graticolato Romano bezeichnet wird. Diese Bezeichnung steht für die bis in die Landschaft hinein erkennbare römische Vermessungs- und Wegeordnung. Einen weiteren historischen Bezug bildet die Via Aurelia, die durch das Zentrum von Campodarsego führt und heute den Namen Strada del Santo trägt.
Auch der Last Path of St. Anthony führt durch das Zentrum von Campodarsego. Der Weg ist etwa 25 Kilometer lang und verbindet Camposampiero mit Padova. Ergänzend führt die Pista ciclabile Via Antoniana vom Zentrum von Campodarsego zur Via Pontarola.
Am Tergola unterwegs
Ein eigener Landschaftsbezug ist Tergolandia. Das Naturgebiet liegt am Ufer des Flusses Tergola in der Ortschaft Bronzola und folgt dem Rad- und Fußweg entlang des gleichnamigen Flusses. Der Percorso Tergola umfasst Abschnitte von San Giorgio delle Pertiche nach Bronzola, von Bronzola nach S. Andrea sowie von S. Andrea nach Reschigliano.
Zum Landschaftsbild gehört außerdem der Parco del Santo. Er ist von der Strada regionale del Santo aus sichtbar und über die Via Strasburgo zugänglich.
Kirchen, Museen und besondere Bauformen
Die Chiesetta di S. Maria di Panigale reicht in ihrer Geschichte bis mindestens 1297 zurück: In diesem Jahr wurde sie im Vatikanischen Zehnten erstmals als Rektorat erwähnt. Ihre Mauern bestehen bis zu einer Höhe von 2,60 Metern aus römischen Ziegeln. Mehrere Ziegelfriese sind im Fischgrätenmuster angeordnet und geben dem Bau ein präzises architektonisches Detail.
Das Museo degli Alpini befindet sich in Bosco del Vescovo in einer ehemaligen Schule, die vom Alpini-Verein S. Andrea di Campodarsego renoviert wurde. Das Museo Beato Longhin liegt im Baptisterium der Pfarrkirche von Fiumicello und in einem angrenzenden Raum. Zu seiner Sammlung gehören Fotografien, Manuskripte, ein Ordensgewand, eine Brille und religiöse Gegenstände.
Weitere sakrale Bauwerke ergänzen dieses Bild. Das zentrale Gebäude der Villa Mattiazzo Gelmi Bano weist eine klassische dreigeschossige herrschaftliche Anlage mit einem großen Mittelsaal und zwei Seitenflügeln auf. In der Chiesa parrocchiale dei SS. Pietro e Paolo steht am Hauptaltar ein antiker Tabernakel aus dem 17. Jahrhundert. Die Chiesa parrocchiale di S. Nicola a Fiumicello besitzt fünf Altäre, darunter einen aus der Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari in Venedig.
In Reschigliano wurde die neue Chiesa parrocchiale di S. Daniele am 29. Juni 1976 eingeweiht und feierlich gesegnet. Im linken Seitenschiff befindet sich ein kürzlich restauriertes Gemälde aus dem 18. Jahrhundert. Es stellt S. Daniele und weitere Heilige dar und stammt aus der früheren Pfarrkirche.
Weitere Ziele zur Reiseplanung
Rubano, Este, Feriole, Tribano, Piombino Dese, Arquà Petrarca, San Giorgio In Bosco, Noventa Padovana
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