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Triches zwischen Kirche, Villa und historischen Wegen

Unterkünfte in Triches

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Triches verbindet Ortsgeschichte, Baukultur, Archäologie, Wege und regionale Küche. Für Ihre Reiseplanung bietet der Ort damit unterschiedliche Zugänge: Sie können sich mit der Kirche San Bartolomeo und ihren Fresken beschäftigen, Villa Tasso betrachten, die Spuren einer spätneolithischen Siedlung einordnen oder Routen durch Triches und das Valmorel verfolgen.

File:Triches, chiesa di San Bartolomeo - Affreschi 04.jpg File:Triches, chiesa di San Bartolomeo - Affreschi 04.jpg Foto: Syrio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

San Bartolomeo: Baugeschichte und Malerei

Die Kirche San Bartolomeo in Triches wurde erstmals 1526 erwähnt. 1807 wurde sie zur Filialkirche der Pieve di San Giustina di Limana erhoben und versorgte die Einwohner von Triches und Navenze mit den Sakramenten. Damit ist ihre Geschichte eng mit dem religiösen Leben dieser beiden Orte verbunden.

An der Presbyteriumswand, also im Bereich des Altarraums, wurden 1974 Fresken aus dem frühen 16. Jahrhundert entdeckt. Weitere Fresken zeigen die Evangelisten und den hieratisch dargestellten Ewigen Vater; sie stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Eine Darstellung des Kirchenpatrons San Bartolomeo zeigt ihn in einer offenbar potenziell dynamischen Haltung; er trägt eine rote Talar-Tunika.

Villa Tasso und ältere Spuren

Villa Tasso ist mit den Villen des Istituto Regionale Ville Venete verbunden und gehört zum historisch-kulturellen Baubestand der Gemeinde Limana. Das sehr kleine, auffallend hohe Gebäude besitzt einen kubischen Baukörper und liegt in panoramischer und beherrschender Lage. Es soll aus dem 18. Jahrhundert stammen.

In Triches di Limana bestand eine spätneolithische Siedlung. Sie lag wahrscheinlich aus wenigen Hütten bestehend auf einer ebenen Fläche am Fuß eines Hügels, der einen panoramischen Blick über das Val Belluna bietet, und nur wenige Schritte vom heutigen Zentrum von Triches entfernt. Aus dem Gebiet um Triches stammen zahlreiche Artefakte aus Feuerstein, die der letzten Phase des Neolithikums zugeordnet werden. Dazu gehören Klingen und Lamellen, Kratzer, Stichel, Pfrieme, Abschläge und Kerne, vor allem aber Pfeilspitzen.

In Triches befindet sich außerdem die Edicola di Santa Barbara.

Wege durch Triches und das Valmorel

Der Rundweg Anello di Valmorel führt durch Triches sowie durch Giaon, Valmorel, Navenze, Polentes, Ricomes, Dussoi und Limana. Er verläuft auf Asphalt und Straßen und umfasst einen kurzen Abschnitt auf einem Naturlehrpfad. Diese Mischung macht den Wegeverlauf für die persönliche Tourenplanung konkreter, ohne ihn als ausschließlich naturbelassene Strecke einzuordnen.

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Eine von Limana über die Gemeindestraße von Val Fiera nach Valmorel führende Strecke verläuft durch Cesa, Pieve, Canè, Triches, Navenze und Valmorel. Zu ihr gehören 12 Bildstöcke sowie 5 Wegkapellen. Die Abfolge der Orte und die religiösen Wegstationen geben diesem Verlauf einen eigenständigen kulturhistorischen Schwerpunkt.

Verbindung und historisches Umfeld

Die Dolomiti-Bus-Linie 22 verbindet Belluno FS, Limana, Polentes, Triches und Trichiana. Die Linienfolge ergänzt die räumliche Einordnung des Ortes und kann bei der Planung einer Reise mit mehreren Stationen berücksichtigt werden.

Im weiteren regionalen Umfeld von Triches lag auf dem gleichnamigen Hügel am Eingang des Valpiana das heute vollständig unkenntliche mittelalterliche Burgareal San Pietro in Tuba an der Straße von Giaon nach Valmorel.

Küche aus dem Gebiet von Belluno

L’Oasi bietet typische Küche aus dem Gebiet von Belluno, Gerichte der venezianischen Tradition und eine hausgemäß interpretierte Küche. Damit steht neben den historischen und landschaftlich geprägten Themen auch ein kulinarischer Bezug zur Region zur Verfügung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belluno.

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