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Casteldelmonte: Burg, Kirchen und Wege mit weitem Blick

Unterkünfte in Casteldelmonte

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Casteldelmonte gehört zu den historischen Zentren der Terre Arnolfe und liegt im Gebiet von Acquasparta. Der Ort verbindet mittelalterliche Burgmauern, Kirchen, archäologische Spuren und Wege in den Monti Martani. Als einer der aussichtsreichsten Weiler im Gebiet von Acquasparta zeigt sich Casteldelmonte zugleich als historischer Ort und als Ausgangspunkt für Wege durch die Landschaft.

Eine Burg mit Spuren ihrer Geschichte

Die mittelalterliche Burg von Casteldelmonte wurde im 15. Jahrhundert umgestaltet. Im Mittelalter war Casteldelmonte eine von Todi und Spoleto umkämpfte Burg. Die Porta Tramontana war früher der einzige Zugang zu den Mauern von Casteldelmonte. Innerhalb der Burgmauern liegt die Chiesa di San Biagio, die an den antiken Bergfried angelehnt ist.

Kirchen und sakrale Kunst

Die Chiesa della Madonna del Fiore entstand um 1670 und enthält zwei Fresken, die auf das Jahr 1673 datiert sind. Die Kirche gehört damit in die Zeit um 1670; beide Fresken sind nur wenige Jahre später auf 1673 datiert. In der Chiesa di San Giovanni Battista befinden sich drei Altäre. Der Hauptaltar ist San Giovanni Battista gewidmet, die beiden anderen Altäre der Madonna und San Giuseppe.

Ein marmornes frühchristliches Sarkophagfragment aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts wurde in der Nähe der Chiesa di San Giovenale gefunden. Heute wird das Fragment im Museo Civico di Spoleto aufbewahrt. Das Fragment gehört damit in eine Zeit, die deutlich vor der mittelalterlichen Umgestaltung der Burg liegt.

Zu Fuß zu den Castellieri

Ein Rundweg beginnt auf dem Hauptplatz von Casteldelmonte bei der Chiesa di San Giovanni Battista. Nach einem Spaziergang liegt das Castelliere di Monterotondo 700 m vom Hauptplatz entfernt. Der Weg dorthin ist deutlich ansteigend, steinig und sehr aussichtsreich. Rechts öffnet sich der Blick auf das Tal von Acquasparta und auf Acquasparta. Für die Planung dieses Weges sind deshalb neben den 700 m auch der deutliche Anstieg und der steinige Untergrund zu berücksichtigen.

Die Castellieri in den Monti Martani sind Reste kleiner befestigter Siedlungen. Das umbrische Volk hinterließ sie seit der mittleren Bronzezeit; bis ins 3. Jahrhundert v. Chr. wurden sie genutzt. Ihre Nutzung reicht damit weit über die mittelalterliche Geschichte Casteldelmontes hinaus.

Casteldelmonte mit dem Fahrrad

Auch auf zwei Rädern ist Casteldelmonte mit den Terre Arnolfe verbunden. Die Gravelroute Tour delle Terre Arnolfe erreicht das Dorf und führt anschließend in Richtung Firenzuola weiter.

Die Terre Arnolfe MTB-Tour erreicht Casteldelmonte über eine schöne, leicht hügelige Schotterstraße. Für Radreisende unterscheiden sich die beiden Routen damit in ihrer Fortsetzung und im beschriebenen Streckenprofil. Die Richtung Firenzuola und der Schotterbelag geben jeweils konkrete Anhaltspunkte für die persönliche Routenplanung.

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