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Porano: Etruskisches Erbe, Fresken und historische Gärten

Unterkünfte in Porano

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Porano zwischen Etruskererbe und mittelalterlichem Mauerring

Porano ist ein befestigtes Dorf etruskischen Ursprungs. Sein mittelalterlicher Ortskern ist von einem umlaufenden Mauerring umgeben. Für Sie entsteht dadurch ein konzentrierter Eindruck historischer Ortsentwicklung: Etruskische Vergangenheit und mittelalterliche Befestigung gehören zu den prägenden Themen des Ortes. Wer auf einer Italienreise nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern auch den baulichen Charakter eines gewachsenen Dorfes kennenlernen möchte, findet hier einen klaren Zugang zur Geschichte von Porano.

San Biagio und die Kunst im Ortskern

Die Kirche San Biagio bewahrt mehrere konkrete Zeugnisse ihrer langen Geschichte. Dazu gehören zwei Fresken aus dem 14. Jahrhundert aus der Schule von Orvieto. Außerdem besitzt die Kirche ein marmornes Weihwasserbecken, das Rutilio Laurenzi im Jahr 1608 schuf. In der Sakristei befindet sich ein Prozessionskreuz aus dem 15. Jahrhundert. Die drei unterschiedlichen Objekte verbinden Wandmalerei, Marmorarbeit und sakrale Ausstattung. Wenn Sie Kirchen nicht nur als Bauwerke, sondern auch über ihre erhaltenen Einzelstücke erschließen möchten, bietet San Biagio dafür mehrere Anknüpfungspunkte.

Die Tomba degli Hescanas in ihrer Landschaft

Die Tomba degli Hescanas liegt nicht als isoliertes Bauwerk vor, sondern ist in den Tuffstein eines kleinen bewaldeten Hügels gehauen. An seinem Fuß fließt der Bach Montacchione. Zur Grabkammer führt ein monumentaler Dromos, also ein leicht abfallender Korridor, der etwa 16 Meter lang ist. Die Tomba degli Hescanas gehört zudem zu den wenigen bemalten Gräbern im Gebiet von Orvieto, die vor Ort erhalten sind. Gerade das Zusammenspiel aus Tuffstein, bewaldetem Hügel, Bachlauf und bemalter Grabarchitektur macht diesen Ort für Besucher interessant, die archäologische Geschichte und Landschaft gemeinsam betrachten möchten.

Villa Paolina, Park und Ecomuseo

In der Umgebung von Porano liegt Villa Paolina, ein Architekturkomplex aus dem 18. Jahrhundert mit Alleen und Gärten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Anlage zählt zu den regional besonders bedeutenden historischen Parks. Im Park von Villa Paolina hat das Ecomuseo del Paesaggio degli Etruschi seinen Sitz, und zwar im CEA-Centro Visite PAAO. Von dort aus führt das Ecomuseo naturkundliche sowie historisch-archäologische Workshops durch. Die Associazione ACQUA bietet Führungen durch den historischen Garten und das Palais der Villa Paolina an. Derzeit finden in der Villa Paolina außerdem kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt. Damit treffen an einem Ort Garten, Architektur, Etruskergeschichte und aktuelle Veranstaltungsnutzung zusammen.

Teatro di Santa Cristina, Castel Rubello und Orvieto

Das Teatro di Santa Cristina ist eine alte Kirche, die zu einem kleinen Theater mit 150 Plätzen umgebaut wurde. Im zweiten Gebäudekomplex von Castel Rubello sind ein großer Kamin und Fresken von Lombardelli erhalten. Einen weiteren Zugang zur etruskischen Bildwelt bietet das Museo Archeologico di Orvieto: Dort werden die aus konservatorischen Gründen abgenommenen Fresken der Golini-Gräber in einer Rekonstruktion gezeigt. Diese Rekonstruktion wurde im Februar 2020 eröffnet, gibt die Größe und den Grundriss der beiden Gräber wieder und wurde von Paolo Ballerani kuratiert. So lässt sich die Beschäftigung mit Porano und seinem Umfeld von erhaltenen Bauwerken über sakrale Kunst bis zur musealen Rekonstruktion vertiefen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Terni.

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