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Lenano zwischen Fresken, Türmen und Olivenhügeln

Unterkünfte in Lenano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lenano verbindet historische Spuren mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Der Name Lenano wird den beiden teilweise abgetragenen Türmen aus dem 14. Jahrhundert zugeschrieben; sie sind als „le nane“ überliefert. Wer sich für Architektur, religiöse Kunst und ländliche Kulturlandschaften interessiert, findet hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die eigene Reiseplanung.

Romanische Kirche und Fresken in Lenano

Im Mittelpunkt der sakralen Zeugnisse steht die Kirche San Lorenzo in Lenano. Sie wurde im romanischen Stil erbaut und bewahrt einen Freskenzyklus mit Episoden aus dem Leben des heiligen Laurentius sowie Darstellungen der Kreuzigung Christi. Damit begegnen Ihnen in einem einzigen Kirchenbau sowohl die romanische Architektur als auch bildliche Darstellungen religiöser Themen.

Auch das Castello di Lenano gehört zu den historischen Motiven des Ortes. Neben seinen beiden Türmen bewahrt es Gebäude mittelalterlicher Bauweise. Gegenüber der Kirche befindet sich am Weg von der Villa von Lenano, der zum Castello di Campello Alto hinabführt, ein kleiner, größtenteils unterirdischer Bildstock aus Backstein. Ein weiterer kultureller Bezug führt zu Bernardino Campilio: Der Maler wurde in Lenano geboren und hinterließ Werke im Spoletino, in der südlichen Valnerina und im Piceno.

Taubenschlagtürme und ländliche Geschichte

In der Nähe der Ortschaft stehen zwei kleine Taubenschlagtürme. Diese Bauform war für die ländliche Landschaft seit dem Mittelalter typisch und wird besonders mit feudalen Herrschaftsverhältnissen verbunden. Die Torri colombaie di Lenano dienten der Zucht von Palombini-Tauben. Aus den Tauben wurde ein hervorragender Dünger für Olivenbäume gewonnen. So lässt sich an den Türmen nicht nur eine besondere Bauform, sondern auch ein Zusammenhang zwischen historischer Landwirtschaft und der von Oliven geprägten Landschaft erkennen.

Wege über Hügel und durch Olivenlandschaften

Lenano ist in mehrere Wegverläufe eingebunden. Der Weg Poreta–Trevi, der zweite Weg der Sentieri nella Fascia Olivata, führt über die Hügel hinauf zur Ortschaft Lenano. Auf der Etappe 12 der Via di Francesco von Poreta nach Trevi sind in Lenano Wasserquellen vorhanden.

Der Sentiero di Mezza Costa von La Bianca nach Lenano endet nach einem merklichen Anstieg durch die von Olivenbäumen geprägte Hügellandschaft der Gemeinde in Lenano. Der Sentiero Chiusa di Marignoli verläuft auf der Route Fosso di Pettino–Carvello–Lenano–Castello durch den Ort. Die verschiedenen Ausgangs- und Streckenbezüge bieten Ihnen eine klare Grundlage, wenn Sie Kultur und Landschaft bei der Auswahl Ihres Aufenthaltsortes gemeinsam berücksichtigen möchten. Für ein Hotel oder eine andere Unterkunft in Lenano können Sie daher zunächst entscheiden, ob die sakralen und mittelalterlichen Zeugnisse oder die beschriebenen Wegverläufe den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden.

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Weitere Ziele

Terraia, Calzolaro, San Giustino, Pierantonio, Pitigliano, Collesanto Di Magione, Camerata, Parnacciano

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.

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