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Castelluccio: Hochebene, Wege und Transhumanz

Unterkünfte in Castelluccio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Castelluccio di Norcia liegt auf der Hochebene der Piani di Castelluccio und im Nationalpark Monti Sibillini. Die Piani sind eine karstige und alluviale Hochebene des umbrisch-marchigianischen Apennins. Für Ihre Reiseplanung verbinden sich hier Landschaft, besondere Wasserwege im Untergrund, Wanderrouten und die alte Transhumanztradition.

File:Castelluccio di Norcia, Italy.jpg File:Castelluccio di Norcia, Italy.jpg Foto: pizzodisevo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Landschaft, Karst und regionale Landwirtschaft

Zu den Karstformen gehören die als Mergani bekannten Karsttrichter: Sie leiten Regenwasser in unterirdische Grundwasserleiter ab. Die Macchia Cavaliera ist ein erhalten gebliebener Abschnitt eines Buchenwaldes, in dem mehrere Tierarten, darunter Wölfe, Zuflucht finden. Wer Karst und Buchenwald vergleichen möchte, findet auf dem Plateau zwei unterschiedliche Landschaftsformen.

Die örtlichen Landwirte bauen Linsen traditionell an, verzichten dabei auf Pestizide und lassen weitere spontan wachsende Pflanzenarten zwischen den Feldern wachsen. Die Fioritura in Castelluccio findet von Ende Mai bis Mitte Juli statt. Wer die Fioritura in die Reise einbeziehen möchte, legt den Besuch in das klar abgegrenzte saisonale Zeitfenster.

Wandern und Aktivitäten auf dem Plateau

Der offizielle Wanderweg „Upon the Vanished Lake“ beginnt und endet in Castelluccio, führt über den Pian Grande, ist 21,9 km lang, dauert etwa sechs Stunden und hat den Schwierigkeitsgrad E – Wandern. Als Rundweg mit Start und Ziel in Castelluccio lässt sich die Tour ohne Wechsel des Ausgangspunkts gut planen. Bei der Wanderung ist der Rückweg nach Castelluccio bereits Teil des angegebenen Zeitrahmens, weil der offizielle Weg dort beginnt und endet.

Auf dem Castelluccio-Plateau sind Ausflüge, Trekking, Mountainbiking, Vogelbeobachtung, Rafting, Deltasegeln und Paragliding möglich; das Trekking mit Maultieren führt in Castelluccio entlang alter Saumpfade.

Beim Volo libero in Castelluccio sind touristische Tandemflüge mit Deltaseglern oder Gleitschirmen in Begleitung von Instruktoren möglich. Die Castelluccio Dream Experience umfasst geführtes Astrotrekking bei Nacht mit astronomischen Beobachtungen und Teleskopen. Sie umfasst außerdem einen Tag als Hirte mit Einblicken in die alte Transhumanztradition und der Möglichkeit, aktiv eigenen Käse herzustellen.

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Häuser, Kirche und befestigte Geschichte

Im Ortsbild bilden die alten Häuser von Castelluccio eine konzentrische Siedlungsstruktur, die an einer wichtigen pastoralen Transhumanzroute entstand. Die Kirche Santa Maria Assunta stammt aus dem 16. Jahrhundert.

La Torraccia besteht aus den Ruinen der Torre Nuova beziehungsweise Torre di Cavaliera, die wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet wurde; von diesem strategischen Punkt aus wurde das umliegende Gebiet wirksam kontrolliert.

Orientierung im Gebiet

Von der Straße nahe der Kurve vor dem Anstieg zum Pass folgt ein Weg dem Parkweg 556 zum Karsttrichter Fosso dei Mergani und kehrt anschließend zum Ausgangspunkt zurück. Der Nationalpark Monti Sibillini hat keine Zäune oder Eingangstore; für den Besuch seines Gebiets sind weder Eintrittskarte noch Kosten oder Reservierung erforderlich.

Weitere Orte im Reisegebiet

Montignano, Corcia, Pietralunga, Macchie, Casalalta, Volterrano, Monte Del Lago, Ospedalicchio

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.

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