Anqua: Villa di Anqua, Kirche und Wege in der Hügellandschaft
Unterkünfte in Anqua
Anqua zwischen Hügellage und Geschichte
Auf der Kuppe eines Hügels südwestlich von Radicondoli liegt die Villa di Anqua. Ihr architektonischer Komplex gruppiert sich um einen Innenhof und umfasst das große Herrenhaus in palastartiger Form sowie kleinere Gebäude. Für architekturinteressierte Besucher liegt der Reiz in der Verbindung aus markanter Hügellage, Innenhof und unterschiedlich großen Baukörpern.
Die ländliche Siedlung und ihre Kirche
Die ländliche Siedlung Anqua entwickelte sich wahrscheinlich im Umfeld einer Kirche. Anqua und San Bartolomeo werden in den Zehntverzeichnissen der Diözese Volterra von 1275–1277 und 1302–1303 erwähnt.
Bei Anqua steht die Chiesa dei Santi Rufo e Bartolomeo. Sie geht auf das 16. Jahrhundert zurück und steht auf den Fundamenten eines deutlich älteren Gotteshauses. Ihr Inneres besteht aus einem einzigen Saal mit einer Kassettendecke. Dort befinden sich ein marmorner Hauptaltar und ein Altarbild mit der Darstellung des heiligen Bartholomäus.
Wandern zu Bach, Schutzgebiet und Ruinen
Von Anqua führt eine Wanderroute über den Bach Rimaggio in das geschützte Parco delle Carline. Eine CAI-Wanderroute erreicht die Ruinen der alten Kapelle und des kleinen Friedhofs von Elci; von dort bietet sich ein Blick auf die Burg.
Berge und Landschaft im Umfeld
Zu den Bergen in der näheren Umgebung von Anqua zählen Poggio di Montieri und Poggio Casalone. Poggio Montecchi und Poggio le Soline befinden sich in der Umgebung von Anqua. Im weiteren Umfeld von Anqua stehen die Ruinen des Castello di Elci auf einem Felssporn zwischen Eichen- und Steineichenwäldern sowie den Flüssen Pavone und Cecina.
Historische Ziele im weiteren regionalen Umfeld
Die Ruinen der Canonica di San Nicolò a Montieri befinden sich in der näheren Umgebung von Anqua. Im weiteren regionalen Umfeld von Anqua befinden sich das Castello di Montarrenti, die historische Stätte Miniere di Rama und das Castiglion Che Dio Sol Sa.
Eine Radetappe mit zwei Anstiegen
Für Radfahrer ergänzt die Etappe La via da Belforte ad Anqua das Bild um einen anderen Landschafts- und Planungsaspekt. Sie weist zwei Anstiege auf: einen bei Radicondoli und einen bei Anqua. Wenn Sie diese Etappe in Ihre Überlegungen einbeziehen, sind genau diese beiden Anstiegspunkte für die Streckenwahl relevant.
Unterkunft nach den eigenen Interessen planen
Wenn Sie für Ihre Reise nach Anqua ein Hotel oder eine andere Unterkunft auswählen, können Sie die Lage nach Ihrem Schwerpunkt beurteilen: Architektur an der Villa di Anqua, Kirchengeschichte an der Chiesa dei Santi Rufo e Bartolomeo, Wanderrouten am Rimaggio, im Parco delle Carline und bei Elci oder die beiden Anstiege der Etappe La via da Belforte ad Anqua. So richten Sie Ihre Standortentscheidung an den Themen aus, die Sie tatsächlich erkunden möchten.
Weitere Reiseziele
Siena, Colle di Val dElsa, Scalvaia, Vagliagli, Chiusdino, Trequanda, Bibbiano und Isola D'arbia.
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