Colle di Val dElsa

Ferienimmobilien Colle di Val dElsa,

Auzug eines eigenen Reiseberichtes

Colle di Val d’Elsa ist eine zweigeteilte Stadt. Während der Stadtteil Castello durch seinen Dom und sein mittelalterliches Ambiente überzeugt, wiegt sich Borgo, hier auch unser Hotel, im Stil der Renaissance. Wenn wir zurückblicken, gehörte die Campana-Brücke zu den unumgänglichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie verbindet Borgo mit Castello. Nur noch durch den monströsen Torbogen hindurch und man befindet sich in Castello. Der Torbogen gehört mit zum Palazzo Campana, einem Palast aus dem 16. Jahrhundert. Die großen Fenster, Säulen und sogar der Balkon zeugen von einer doch ruhmesreichen Zeit. Ein anderer Torbogen, Porta Nova, befindet sich im Westen Borgo. Zwei mächtige Wachtürme zählen zur Militärarchitektur des 15. Jahrhunderts. In der Stadt lassen sich auch das Teatro die Varii, das Archäologische Museum, das Kloster San Francesco, der Dom oder die Kirche Santa Catarina begutachten. Doch lockt Florenz, Siena und Volterra mit Gleich-oder Höherwertigem und einen Kulturschock wollten wir nicht erleiden. Wer keine Zeit hat, bei Shoppingtouren und auf Märkten sich dem Kristall zu widmen, genießt die leichte Kühle im Museo dell Cristallo.

Um dieser Flut an Mittelalter mal zu entliehen, erwies sich Colle di Val d’Elsa als goldrichtig. Das Flussufer erwies sich als unsere kleines Paradies. Zwar soll der Spazierweg nur 2km lang sein, aber wir konnten dort Stunden verbringen. Dass der Fluss dabei durch die mittelalterliche Mühle Molino il Moro fließt und mal als Antriebskraft für die Maschinen der Papierfabrik dienten, nahmen wir eher unbeeindruckt zur Kenntnis. Vielmehr beeindruckte uns die artenreiche Pflanzen-und Tierwelt. Stockenten zogen ihre Kreise, durch kleine Brücken hindurch. Kleine Flusskrebse und sogar Süßwassermiesmuschel zogen uns in den Bann. Wie kleine Kinder, die freien Auslauf bekamen, überquerten wir Holzgeländer, Treppen und kleinere Flussübergänge, tummelten rund um die Felsen, gedachten auf unsere Art den Herrn Medici und fühlten uns wie kleine Toskanaratten.

Selbstverständlich besuchten Siena, Florenz und ließen uns sogar überzeugen das Herz Chianti, Greve zu besuchen. Die Schnellstraße nahe Colle di Val d’Elsa ermöglicht eine rasche Hin-und Heimkehr.