Cardoso: Monte Gragno, Sentiero 111 und Ortsgeschichte

Cardoso am Südhang des Monte Gragno

Cardoso liegt am Südhang des Monte Gragno. Von hier bieten sich Ausblicke auf den Monte Penna und den Apennin. Die Hanglage am Monte Gragno gibt dem Ort eine ausgeprägte Berglandschaft. Zugleich reicht die Ortsgeschichte bis ins Mittelalter zurück: Cardoso wurde erstmals 996 in einem Dokument erwähnt. Der Monte Penna erscheint dabei nicht nur im Panorama, sondern auch im Verlauf des Sentiero 111.

Der Sentiero 111 und die Tana di Casteltendine

Für Wander- und Landschaftserlebnisse beginnt in Cardoso der Sentiero 111 und führt nach San Luigi. Ein markierter Pfad zur Tana di Casteltendine zweigt vom Sentiero 111 unmittelbar nach der Abzweigung zum Sentiero 136 an den Osthängen des Monte Penna ab. Wer diesen Wegabschnitt plant, sollte die Abzweigung zum Sentiero 136 als Orientierungspunkt im Verlauf des Sentiero 111 berücksichtigen. Für Wandernde ist damit vor allem die Reihenfolge wichtig: Zuerst liegt die Abzweigung zum Sentiero 136 im Wegverlauf, unmittelbar danach zweigt der markierte Pfad zur Tana di Casteltendine ab. Der Pfad zur Tana beginnt somit an den Osthängen des Monte Penna und nicht am Ausgangspunkt des Sentiero 111 in Cardoso.

Etruskische Spuren an der Tana

Die Tana di Casteltendine besitzt zudem eine besondere kulturgeschichtliche Dimension. Dort wurden Bronzefunde etruskischen Ursprungs entdeckt, die wahrscheinlich mit dem Wasserkult verbunden waren. Für Kulturinteressierte verbindet sich der markierte Pfad hier mit einem konkreten archäologischen Fundort. Die Tana steht dadurch neben ihrer Lage an den Osthängen des Monte Penna auch für eine etruskische Spur in der Geschichte des Gebiets.

Ruinen, Kirche und Glockenturm

Von der alten Burg von Cardoso sind Ruinen mit zwei erhaltenen Toren geblieben. Neben den Burgruinen steht ein Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert. Rund um die Kirche San Genesio sind einige Mauerabschnitte erhalten. Die Kirche selbst wurde wahrscheinlich 1217 gegründet. Ein umfassender Eingriff im 18. Jahrhundert ließ ihre mittelalterlichen Merkmale im Inneren und Äußeren jedoch weitgehend verschwinden. So stehen die erhaltenen Reste der Burg neben dem Glockenturm, während die Mauerabschnitte rund um San Genesio an die frühere Bebauung erinnern. Außerhalb von Cardoso steht außerdem das Oratorio di San Doroteo aus dem 18. Jahrhundert. Damit gehören zur Ortsgeschichte sowohl die Ruinen der alten Burg als auch kirchliche Bauzeugnisse aus verschiedenen Jahrhunderten.

Religiöse Veranstaltungen im August

Im August finden in den Ortsteilen Cardoso und Verni eindrucksvolle religiöse Veranstaltungen statt. Der August bringt damit neben den historischen Bauzeugnissen einen weiteren kulturellen Aspekt in Cardoso und Verni hinzu.

Parkplatz und Panoramablick

Am Ende der Straße bei Cardoso gibt es einen großen Parkplatz mit Panoramablick. Wer den Panoramablick sucht, findet ihn am Parkplatz am Ende der Straße; der Sentiero 111 beginnt dagegen in Cardoso. Für die Orientierung vor Ort lassen sich dadurch sowohl der Parkplatz als auch der Wegbeginn des Sentiero 111 klar zuordnen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gallicano.

Unterkünfte in Cardoso vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige