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Trient: Römische Spuren, Museen und historische Wege

Unterkünfte in Trient

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Historisches Zentrum und römische Spuren

Trient verbindet historische Stadtbilder mit gut greifbaren Zeugnissen aus verschiedenen Epochen. Im historischen Zentrum wechseln sich freskengeschmückte Paläste, Zinnen und historische Brunnen mit Gärten und Grünanlagen ab. Bei der Planung eines Kulturaufenthalts in Trient lassen sich der Spazio Archeologico Sotterraneo del Sas, das Castello del Buonconsiglio und das Museo Diocesano Tridentino als unterschiedliche Themen berücksichtigen. Trient vereint dabei Stadtgeschichte, Kunst und Wege am Fluss.

File:Trento Blick auf Trient 2.jpg File:Trento Blick auf Trient 2.jpg Foto: Zairon via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Spazio Archeologico Sotterraneo del Sas umfasst eine unterirdische Besucherpräsentation mit etwa 1.700 Quadratmetern römischer Stadtüberreste. Dazu gehören ein Abschnitt der östlichen römischen Stadtmauer, ein Torturm, der in der Kaiserzeit zu einem Stadttor umgestaltet wurde, und eine gepflasterte Straße aus großen Platten aus lokalem rotem Stein. Die unterirdische Präsentation verbindet archäologische Befunde mit einem kostenlosen Audioguide auf Italienisch, Englisch und Deutsch.

Residenz, Kunst und frühe Stadtgeschichte

Das Castello del Buonconsiglio war von 1255 bis 1796 die Residenz der Fürstbischöfe von Trient. Seine Geschichte lässt sich damit über mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen. 1924 wurde das Schloss als Nationalmuseum restauriert und wieder für die Öffentlichkeit geöffnet; seit 1973 beherbergt es die Sammlungen alter Kunst der Autonomen Provinz Trient.

Ergänzend zeigt das Museo Diocesano Tridentino Kunst- und Kulturbestände vom 11. bis zum 19. Jahrhundert. Für Kulturinteressierte stehen im Museo Diocesano Tridentino die wichtigsten Zeugnisse des Konzils von Trient neben seltenen flämischen Wandteppichen, Gemälden und Holzskulpturen. Die Villa Romana di Orfeo wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut und bis zum 3. Jahrhundert n. bewohnt. Dort befindet sich ein etwa 65 Quadratmeter großes polychromes Mosaik, das Orpheus beim Leierspiel zwischen Tieren darstellt.

Kirchengeschichte mit moderner Vermittlung

Die Basilica Paleocristiana di San Vigilio wurde Ende des 4. Jahrhunderts n. gegründet und Vigilius, dem dritten Bischof und Schutzpatron von Trient, zugeschrieben. Ihr immersiver didaktischer Rundgang verbindet Videos, interaktive Stationen und Geräte für virtuelle Realität. Dadurch begegnen sich frühe Kirchengeschichte und eine Vermittlungsform, die unterschiedliche Zugänge zu historischen Themen eröffnet.

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Grünanlagen und Wege am Fluss

Auch die jüngere Stadtentwicklung gehört zum Bild von Trient. Der Parco dei Fratelli Michelin – Parco delle Albere wurde auf dem früheren Gelände der Michelin-Fabrik nach einem Entwurf des Architekturbüros von Renzo Piano angelegt. Der Park umfasst mehr als 4 Hektar und ist an den überörtlichen Rad- und Fußweg entlang der Etsch angebunden. Der Weg entlang der Etsch bietet dabei einen konkreten Bezugspunkt für Spaziergänge und Radtouren.

Das Museo Nazionale Storico degli Alpini ist von Piedicastello aus über einen Spaziergang durch die Grünanlagen zum Doss Trento erreichbar.

Weitere Reiseziele können Sie über Gereut, Centa San Nicolò, Mezzocorona, Capriana, Ronzo-Chienis, Norge, Candriai sowie Ossana entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino.

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