Terres: Kirchen, Landschaft und Wege zum Val di Tovel
Unterkünfte in Terres
Terres liegt zwischen Obstgärten und Wäldern. Für Sie zeigt der Ort sowohl sakrale Kunstgeschichte als auch markante Landschaften: Kirchen, Galerie, Geröllhalde und Bewässerungskanal eröffnen unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Tage im Freien.
Kirchengeschichte mit konkreten Spuren
Die Chiesa di San Giorgio ist die älteste Kirche von Terres; ihr ursprünglicher Baukern entstand nach 1150. Im Inneren bewahrt sie fragmentarische Kampfszenen aus dem späten 13. oder dem frühen 14. Jahrhundert, die dem sogenannten Maestro di Ceniga zugeschrieben werden. Ein Fresko mit dem heiligen Georg und der Prinzessin wurde 1926 abgenommen und wird im Castello del Buonconsiglio in Trient aufbewahrt. So verbindet der Kirchenbau die älteste Bauphase von Terres mit mittelalterlicher Kunst und einem Werk, das heute in Trient aufbewahrt wird.
Die Chiesa dei Santi Filippo e Giacomo in Terres ist seit 1537 belegt und stammt wahrscheinlich aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Nach dem Brand am 16. August 1802 wurde die heutige Chiesa dei Santi Filippo e Giacomo neben der älteren Kapelle San Giorgio errichtet. Die Bauarbeiten begannen 1828 und endeten 1830. Zusammen mit San Giorgio steht dieser Bau für eine weitere historische Schicht von Terres.
Wege zwischen Wald, Geröll und Wasser
Für aktive Tage führt die Route „Da Flavon-Terres al Lago – Val di Tovel“ von Flavon oder Terres zum Lago di Tovel. Sie nutzt eine sichere, bequeme und schnelle Fahrrad- und Fußgängergalerie als Verbindung zum Val di Tovel. Mit Flavon oder Terres als Ausgangspunkt können Sie den Verlauf in Ihre persönliche Tagesplanung einordnen.
Eine weitere Route über die Galerie von Terres führt zur Glare, der großen Geröllhalde Le Glare, die mondähnlich wirkt. Sie entstand durch einen alten Erdrutsch, der vor mehreren Jahrhunderten vom Monte Corno abging. Die Geröllhalde kann im Sommer heiß werden. Deshalb wird empfohlen, sie nicht während der heißesten Tagesstunden zu begehen – ein praktischer Hinweis für Ihre Planung vor Ort.
Der Sentiero Margherita („Il Lez“) verläuft eben entlang des mehr als 160 Jahre alten Bewässerungskanals Lez. Der Kanal bewässerte früher die Felder von Terres, Flavon und Cunevo und leitete Wasser vom Wildbach Tresenica im Val di Tovel ab. Für Sie ist dieser Weg interessant, wenn Sie einen ebenen Verlauf mit regionaler Geschichte verbinden möchten.
Ein eigener Punkt für Familien
Für Familien bietet der Parco giochi Terres einen klaren eigenen Programmpunkt: Der Waldspielplatz hat schöne Holzhäuser in den Bäumen, Rutschen und Schaukeln. Damit lässt er sich in einen Tagesplan einordnen, der Kirchen, Wege und Zeit für Kinder miteinander verbindet.
Weitere Reiseziele
Wenn Sie weitere Reiseziele entdecken möchten: Spital Bei Yfän, Thenn, Nago-Torbole, Branzoll, Pochi, Verla, Locca und Civezzano.
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