Pian: Historische Heuschober und der Kreuzweg von Campitello
Unterkünfte in Pian
Pian zwischen Heuschobern und Bergwegen
Pian ist ein Ortsteil von Campitello di Fassa und bewahrt das Bild einer typischen alpinen Siedlung. Häuser aus Mauerwerk stehen neben hölzernen Heuschobern, die mit dem Stall verbunden sind. Einige Häuser bewahren außerdem traditionelle Brotöfen, die außerhalb der Umfassungsmauern liegen.
Der Kreuzweg zwischen Campitello und Pian führt von der Kirche von Campitello zur Kirche von Pian. Diese ist der Heiligen Jungfrau Maria geweiht. Der Kreuzweg stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die mit Pian verbundenen Kapellen des Kreuzwegs wurden 1760 errichtet und 1978 restauriert; sie tragen eigentümliche Betrachtungssprüche auf Ladinisch.
Kirchen, Kapellen und ladinische Inschriften
Auch die Häuser selbst tragen zur besonderen Ortsansicht bei. An den malerischen Häusern in Pian sind Wandmalereien mit traditionellen und religiösen Motiven sowie Blumen und Gnomen zu sehen. Wer sich für regionale Baukultur interessiert, findet hier religiöse Bildsprache und volkstümliche Gestaltung unmittelbar an den Fassaden miteinander verbunden.
Der Verlauf der Route Campitello–Val Duron
Die Route Campitello–Val Duron führt über die asphaltierte Strèda de Col und die Strèda de Pian bis zum Ort Pian. Sie durchquert anschließend den malerischen Ort und führt über einen unbefestigten Weg, der von Fossèl aus in Richtung Val Duron verläuft. Zur Route gehören außerdem die Ortschaft Fraines und danach ein deutlicher Anstieg zur Schutzhütte Rifugio Micheluzzi. Für die Wegeplanung ist der Wechsel der Wegbeschaffenheit wichtig: Bei Pian folgen auf asphaltierte Straßen ein unbefestigter Weg ab Fossèl und danach Fraines; anschließend führt die Route über einen deutlichen Anstieg weiter zur Schutzhütte Rifugio Micheluzzi.
Felsen und geologische Spuren
Rund um Pian zeugen die Felsen von Explosionsbrekzien aus den Anfängen einer uralten vulkanischen Tätigkeit im Val di Fassa. Bei Pian überlagern sich ältere geologische Formationen mit jüngeren. Neben den historischen Häusern und religiösen Stationen gehört damit auch der geologische Untergrund zum Ortsbild. Wenn Sie bei Ihrem Aufenthalt nicht nur die Siedlungsstruktur, sondern ebenso die Landschaft des Val di Fassa beachten möchten, bietet Pian mehrere unterschiedliche Betrachtungsebenen.
Pian als ruhiger Kultur- und Landschaftsschwerpunkt
In Pian treffen traditionelle alpine Architektur, religiöse Kulturgeschichte, ladinische Inschriften und geologische Besonderheiten auf engem thematischem Raum zusammen. Die historischen Heuschober verweisen auf die Verbindung von Wohnhaus und Stall, die Wandmalereien geben den Fassaden eigene Motive, und der Kreuzweg verbindet Campitello mit Pian. Zusammen mit dem Verlauf der Route in Richtung Val Duron entsteht ein Ort, den Sie je nach Interesse über Baukultur, Geschichte, Sprache, Wegführung oder Gestein kennenlernen können.
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