Petrosino: Quellenwege, Buchenwald und historische Spuren

Petrosino lässt sich über Quellenwege, Waldlandschaft und historische Spuren erschließen. Im Mittelpunkt steht der Sentiero delle Sorgenti, der zu markanten Punkten führt, den Buchenwald quert und wieder in die Nähe der Contrada Petrosino zurückkehrt.

Quellenweg und Geschichte

Der Sentiero delle Sorgenti erreicht den Obelisco di Nelson in der Ortschaft Serra del Mergo auf etwa 1.553 Metern Höhe. Der Obelisk wurde 1905 vom Herzog von Nelson errichtet, um die Grenze der Ducea zu markieren. Auf diese Weise verbindet der Weg eine Berglandschaft mit einem klaren historischen Bezug.

Rast und alte Wegespuren

Der Sentiero delle Sorgenti führt nahe am Rifugio Donnavida vorbei, an dem Wandernde eine erste Rast einlegen können. Außerdem folgt er der alten Trazzera Regia, die von Viehhirten für den Tierauftrieb genutzt wurde. Beim Wandern begegnen Ihnen hier daher sowohl natürliche als auch überlieferte Spuren der Landschaftsnutzung.

Wald und Quellen

Der Weg führt am Gebiet Foresta Vecchia entlang und durchquert einen dichten, eindrucksvollen Buchenwald. Schon im ersten leicht ansteigenden Abschnitt treffen Sie auf die Sorgente Farina. Im letzten Abschnitt erreicht der Sentiero delle Sorgenti zunächst die Sorgente Valle dell'Uomo Morto auf 1.360 Metern Höhe und kehrt anschließend in die Nähe der Contrada Petrosino zum Ausgangspunkt zurück.

Ausblick auf die Nebrodi

Vom Standort des Obelisco di Nelson bietet sich ein eindrucksvoller Ausblick auf die Nebrodi. Für Ihre Planung lassen sich damit der Wald, die Quellen, die Höhenpunkte und die Aussicht als unterschiedliche Stationen innerhalb der Landschaft betrachten.

Varianten für Rad und Wandern

Eine alternative Variante des Sentiero delle Sorgenti ab Segheria oberhalb von Porticelle Soprane kann mit dem Mountainbike befahren werden. Die Ippovia 6 führt durch den Bosco Petrosino nach Petrosino auf 840 Metern Höhe, wo eine Rast möglich ist. Der Bosco Petrosino gehört auf dieser Route außerdem zu den Punkten, an denen Wasser verfügbar ist.

Orientierung im Umfeld

Die Route Trekking del Santo erreicht nach knapp 4 km vom Castello di Nelson den Eingang von Petrosino. Rechts wird dieser durch die Chiesetta di San Gabriele markiert. Für die räumliche Orientierung führt die Hauptstraße C.so Margherito zur Fraktion Petrosino.

Historische Spuren rund um Petrosino

Im näheren Umfeld von Petrosino wird das Castello di Nelson mit der ehemaligen Benediktinerabtei Santa Maria di Maniace gleichgesetzt. Die Gemeinde Bronte erwarb das Castello di Nelson im Jahr 1981. Der Ort verbindet damit eine frühere religiöse Nutzung mit einem späteren kommunalen Erwerb.

Glaube und lokale Kultur

Bei der Feier S. Maria delle Grazie begann am Sonntag, dem 23. August, eine Prozession der Statue an der Kirche S. Gabriele in der Contrada Petrosino und endete an der neuen Pfarrkirche San Sebastiano in der Contrada Fondaco, wo die Statue eine Woche zur Verehrung verblieb. Für den 1., 2. und 3. Mai 2026 kündigte die Gemeinde Maniace außerdem die Organisation der traditionellen Sagra della ricotta e della provola dei Nebrodi an.

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