Santu Lussurgiu zwischen Montiferru, Kirchen und Landschaft
Montiferru und historischer Ortskern
Santu Lussurgiu liegt am Fuß der Südostseite der Montiferru-Kette. Im historischen Zentrum sind historische Bauelemente mit sauber behauenen Steinen, Druckentlastungsbögen sowie Tür- und Fenstergewänden aus Basalt und Trachyt in verschiedenen Farbtönen erhalten. Die unterschiedlichen Farbtöne der verwendeten Steine treten an den Fassaden ebenso hervor wie die Druckentlastungsbögen. An den Fassaden treten Basalt und Trachyt dabei nicht nur als unterschiedliche Farbtöne hervor; auch Tür- und Fenstergewände sowie Druckentlastungsbögen gehören zu den erhaltenen Bauelementen. Für Kulturinteressierte richtet sich der Blick deshalb auf das Zusammenspiel von Basalt, Trachyt, Bögen sowie Tür- und Fenstergewänden.
Kirchen mit klarer historischer Einordnung
Die Kirche Santa Maria degli Angeli ist ein spätgotisch-aragonesischer Bau, der 1473 entstand.
Die Kirche San Leonardo liegt im waldreichen Gebiet der „sieben Quellen“ am Fuß des Montiferru. Das mittelalterliche Bauwerk ist mit der früheren Zugehörigkeit zum Johanniterorden verbunden. San Leonardo verbindet den mittelalterlichen Kirchenbau mit dem waldreichen Gebiet der „sieben Quellen“ und der früheren Zugehörigkeit zum Johanniterorden am Fuß des Montiferru. Santa Maria degli Angeli und San Leonardo stehen damit für unterschiedliche historische Einordnungen: Der eine Bau ist spätgotisch-aragonesisch und 1473 entstanden, der andere mittelalterlich und mit dem Johanniterorden verbunden.
Antike Fundorte in der näheren Umgebung
In der näheren Umgebung von Santu Lussurgiu liegen die antiken Fundorte Nuraghe Martzache und Nuraghe Narzos. Ebenfalls in der näheren Umgebung liegen Nuraghe Aurras 2 und Nuraghe Chimbeina. Diese vier antiken Fundorte erweitern den kulturellen Blick über Kirchen und Ortskern hinaus. Für Kulturinteressierte verbindet dieser Abschnitt die vier antiken Fundorte mit den Kirchen und dem historischen Ortskern von Santu Lussurgiu.
Berge, Wald und ein Schutzgebiet
Der Berg Monte Tinzosu liegt in der näheren Umgebung von Santu Lussurgiu. Auch der Berg Punta Crastu Zulurias liegt dort. In derselben näheren Umgebung befinden sich der Berg Punta Pala Frearzu und der Berg Cuccuru de Acutzadorzu.
Das Tal von Sos Molinos ist ein besonderes Schutzgebiet. Für Naturinteressierte steht damit ein eigener Landschaftsbezug neben den Bergen und dem Montiferru.
Wanderweg und gelebte Tradition
Der Bergwanderweg S'Ena 'e s'Alinu–Sa Preda Lada ist etwa 2 km lang, dauert ungefähr 2 Stunden, erreicht etwa 800 m Höhe und führt zur Quelle Sa Preda Lada. Für die Tagesplanung lässt sich die Strecke als eigener Zeitblock von ungefähr zwei Stunden berücksichtigen. Bei der Tagesplanung können neben der Dauer auch die etwa 2 km Länge und die etwa 800 m Höhe berücksichtigt werden.
Eine andere Seite des Ortes zeigt Sa Carrela 'e Nanti: Dabei handelt es sich um ein traditionelles Karnevals-Pferderennen auf einer unbefestigten Erdstraße durch das historische Zentrum von Santu Lussurgiu. Der Verlauf durch das historische Zentrum bindet das Rennen unmittelbar an den Ortskern.
Weitere Reiseziele
Weitere Reiseziele: Zerfaliu, Bonarcado, Cabras, Montresta, Siamaggiore, Arborea, Modolo und Nughedu Santa Vittoria.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oristano.
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