Bauladu entdecken: Archäologie, Kirchen und Natur

File:Bauladu - Nuraghe Crabia (01).JPG File:Bauladu - Nuraghe Crabia (01).JPG Foto: Gianni Careddu via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Bauladu: Archäologie, Kirchen und Natur

Bauladu verbindet archäologische Zeugnisse, Kirchenbau, Natur und eine lokale Veranstaltung. Die Themen treten an konkreten Orten hervor: an der Zone Santa Barbara di Turre, an den Kirchen San Lorenzo und San Gregorio Magno, an der Landkirche Santa Vittoria sowie am Nuraghe Crabia. Naturpark, Quelle von Zinnuri, Archeobike Tirso und Sagra della Pecora ergänzen das Ortsbild.

Santa Barbara di Turre: Siedlung und Nuraghe

Die archäologische Zone Santa Barbara di Turre liegt etwa 1,35 km südöstlich des Ortszentrums von Bauladu. Zu ihr gehören ein komplexer Nuraghe, eine Siedlung mit Nutzungsphasen von der Nuraghenzeit bis zum Mittelalter, eine spätantike beziehungsweise frühmittelalterliche Nekropole und eine Domus de Janas. Die Zone verbindet dabei Zeugnisse aus Siedlung und Bestattung mit dem Nuraghenbau und der Domus de Janas.

Der Nuraghe von Santa Barbara di Turre ist vierpassförmig angelegt. Ein einstöckiger Hauptturm und zwei Nebentürme sind durch eine Mauer miteinander verbunden; diese begrenzt den Innenhof.

Archäologische Untersuchungen erbrachten außerdem Zeugnisse der Metallverarbeitung und handwerklichen Produktion. Der Fundplatz wird in den zeitlichen Zusammenhang zwischen der späten Bronzezeit und der frühen Eisenzeit eingeordnet.

Kirchen und Baugeschichte

Die Kirche San Lorenzo wurde im 12. Jahrhundert von Kamaldulensermönchen aus Santa Maria di Bonarcado errichtet.

Die Kirche San Gregorio Magno in Bauladu entstand zwischen 1205 und 1228. Am Portal von San Gregorio Magno schmückt ein spätcinquecenteskes Kalksteinrelief im gotisch-katalanischen Stil den Eingang. Es stellt die Jungfrau mit dem Kind zwischen zwei Engeln dar.

San Lorenzo und San Gregorio Magno stehen damit für unterschiedliche Zeitangaben innerhalb der Baugeschichte Bauladu.

Hügel, Wald, Naturpark und Quelle

Die Landkirche Santa Vittoria steht auf einer Hügelkuppe, überragt Bauladu und bietet einen Panoramablick. Der Nuraghe Crabia ist 12 m hoch und steht auf einer Anhöhe in einem lichten Korkeichenwald von Bauladu.

Santa Vittoria und Crabia unterscheiden sich in ihrer Lage: Die Landkirche steht auf der Kuppe über Bauladu, der Nuraghe auf einer bewaldeten Anhöhe.

In Bauladu gibt es außerdem einen großen Naturpark mit seltenen Reptilien. Zu den seltenen Reptilien zählen die Äskulapnatter und die Sardische Schlange.

Im Grünen des Gemeindeparks liegt die Quelle von Zinnuri. Sie bietet sich als Rastplatz an.

Archeobike Tirso und lokale Küche

Die Radroute Archeobike Tirso führt durch Bauladu. Radfahren ergänzt die ortsfesten Fundstellen, Kirchen und Naturplätze um eine Route.

Am 22. Juni 2019 fand dort die Sagra della Pecora statt. Bei diesem Fest wurden traditionelle lokale Gerichte auf Schafsbasis verkostet.

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