Lodine: Natur, Gusana-See und Ortskultur

Wenn Sie für Ihre Reise einen Ort suchen, an dem Landschaft, Wasser und gewachsene Ortskultur eng nebeneinanderstehen, lohnt der Blick auf Lodine. Der Ort liegt am Rand einer 900 Meter hohen Hochebene und ist von dichten Wäldern, natürlichen Granitformationen und Quellen umgeben. Zugleich teilt Lodine den Gusana-See mit Gavoi. Das Spektrum reicht damit von Naturerlebnissen am Stausee bis zu historischen Stätten, Festen, Kunst und lokaler Küche. Der Ortscharakter entsteht dabei aus dem Wechsel von Wasserlandschaft, Hochlandrand und bewaldeter Umgebung.

Hochebene, Wald und Gusana-See

Der Gusana-Stausee liegt zwischen dem Berg Littederone und Nodu sos Arcos; diese Lage gibt dem Gewässer einen klaren geografischen Rahmen. Am Gusana-Stausee bei Lodine sind Kanuausflüge möglich; auch Angeln ist dort möglich. Wer am Wasser bleiben möchte, kann den Gusana-Stausee zwischen Littederone und Nodu sos Arcos in die Tagesplanung einbeziehen.

Naturraum und weite Ausblicke

In den Wäldern rund um Lodine wachsen Steineichen, Flaumeichen und mediterrane Macchia. Sie bieten Lebensraum für Sardinische Hirsche. Eine als Belvedere angelegte Piazza am höchsten Punkt von Lodine bietet Ausblicke auf den Gusana-See, die Monti del Gennargentu, die Berge von Oliena und Orgosolo, darunter Corrasi und S. Giovanni. Von dort reicht der Blick außerdem über große Teile des von Flaumeichenwäldern bedeckten Gebiets von Lodine. Von der Piazza aus lässt sich die Lage Lodines zwischen See, Bergzügen und Wald betrachten.

Archäologische Zeugnisse

Die einschiffige Nuraghe de sas Trintas Battaglias steht nahe der Piazza von Lodine und trägt auch den Namen Lodine. Das archäologische Gebiet von Soroeni umfasst die Reste einer Nuraghe und eines umliegenden Dorfes; dieses Dorf war vom späten Bronzezeitalter bis zur Eisenzeit bewohnt. Die Nekropole von Uniai umfasst sechs der elf unterirdischen Gräber im gesamten Gebiet von Lodine. Die Nähe der Nuraghe zur Piazza schafft einen konkreten räumlichen Bezug zwischen Aussichtspunkt und archäologischer Stätte.

Ortskultur zwischen Kunst und Festen

Die Kunst- und Musikveranstaltung ArteLodine ist seit zwanzig Jahren nachweisbar. Durch sie sind charakteristische Serrandales und weitere hochwertige Kunstwerke im Ort hinzugekommen. Die Kirche San Giorgio in Lodine stammt aus dem 16. Jahrhundert. Auf der Hochebene von Pratobello liegt das Santuario della Madonna d'Itria; Ende Juli finden dort Feiern mit einer Novene und Pferderennen statt. Der Karneval in Lodine ist von improvisierter Poesie geprägt. Die Sakralbauten liegen dabei an unterschiedlichen Schauplätzen: San Giorgio in Lodine, das Santuario auf Pratobello.

Lokaler Geschmack und Wanderbeginn

Zur lokalen Gastronomie von Lodine gehört eine mit wildem Knoblauch gewürzte Wurst, die vor Ort su gusazu heißt. Der Wanderweg T601 beginnt im Ortszentrum von Lodine. Der T601 beginnt im Ortszentrum von Lodine, während die als Belvedere angelegte Piazza am höchsten Punkt des Orts liegt.

Weitere Orte für Ihre Planung

Sorgono, Bortigali, Santa Lucia, Ollolai, Aritzo, Torpè, Cala Liberotto, Sarule

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nuoro.

Unterkünfte in Lodine vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige