Villanovaforru: Archäologie, Santa Marina und Landschaft

File:Villanovaforru - Panorama (02).jpg File:Villanovaforru - Panorama (02).jpg Foto: Gianni Careddu via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Pinn'e Maiolu und Genna Maria: Archäologie zwischen früher Siedlung und befestigter Nuraghenanlage

Villanovaforru verbindet eine früh datierte Siedlung mit einem Nuraghenkomplex, dessen Entwicklung über mehrere Bauphasen reicht. Die Siedlung Pinn'e Maiolu stammt aus dem 9. bis 8. Jahrhundert v. Chr. und weist spätere Nutzungsphasen in phönizisch-punischer und römischer Zeit auf.

Die archäologische Stätte Pinn'e Maiolu liegt etwa 1 Kilometer südöstlich des Nuraghenkomplexes Genna Maria. Die ungefähre Entfernung verbindet zwei eigenständige archäologische Orte und gibt für die räumliche Planung zwischen ihnen eine konkrete Orientierung.

Der Komplex von Genna Maria entwickelte sich aus einem zentralen Turm. Danach entstanden Bastionen mit zunächst drei und später vier Türmen. Eine Mauer mit sechs Ecktürmen umschloss schließlich die Anlage.

Während der punisch-römischen Zeit wurde Genna Maria für Votivzwecke zu Ehren von Demeter und Kore genutzt.

Der archäologische Komplex liegt auf über 400 Metern Höhe in einem bewaldeten Park mit mediterranen Pflanzen. So treffen am selben Ort Höhenlage, Wald und mediterrane Vegetation auf die archäologische Anlage.

Santa Marina in Villanovaforru: Kirche auf dem Hügel, Prozessionen und sardische Gesänge

Die Kirche Santa Marina steht auf dem gleichnamigen Hügel, wenige hundert Meter vom Ortszentrum von Villanovaforru entfernt. Der Hügel und die Kirche tragen damit dieselbe Bezeichnung und bilden einen klaren Bezug zwischen Ortszentrum und Anhöhe.

In Villanovaforru wird Santa Marina zweimal jährlich mit Prozessionen und liturgischen Gesängen in sardischer Sprache gefeiert. Wer den Aufenthalt an diesem religiösen Thema ausrichten möchte, kann den wiederkehrenden Festbezug neben der Kirche und ihrer Lage auf dem Hügel berücksichtigen.

Musius, Steineiche, Funtana Jannus, kommunales Reitangebot und regionale Berge bei Villanovaforru

Im Grünbereich von Musius steht eine riesige Steineiche. Sie trägt den Namen Sa Matta Manna. Funtana Jannus ist von Villanovaforru aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Für einen kurzen Spaziergang lässt sich Funtana Jannus deshalb als eigene Etappe ab Villanovaforru einplanen.

Im weiteren regionalen Umfeld von Villanovaforru liegen die Berge Bruncu de su Trigu, Pitza Sinai, Punta Trebinalonga und Monte Ochiazzanu.

Das kommunale Centro Equestre in Villanovaforru bietet Reitkurse und Ausritte beziehungsweise Reit-Trekking an.

Museen und archäologische Ziele im näheren Umfeld von Villanovaforru

Im näheren Umfeld von Villanovaforru befinden sich mehrere Museen und archäologische Ziele. Das Museo Civico Archeologico Genna Maria befindet sich dort ebenso wie der Nuraghe Genna Maria. Auch das Museo Naturalistico del Territorio und das Area Archeologica Del Nuraghe Sa Fogaia liegen in der näheren Umgebung von Villanovaforru.

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