Is Arenas: Kirchen, Archäologie und Wege rund um Elmas

Is Arenas eignet sich für eine Reiseplanung, bei der Sie historische Zeugnisse in unterschiedlichen Formen kennenlernen möchten: als archäologische Zone, als Kirchenbau, als Festtradition und als Weg durch die Landschaft. Ergänzt wird diese Auswahl durch eine klar beschriebene Bahnverbindung im Raum Elmas. So können Sie Kultur, Bewegung und Anreise als getrennte Schwerpunkte Ihrer Tage betrachten.

Archäologie und frühe Geschichte

Is Arenas–Sa Murta in Elmas ist als archäologische Zone ausgewiesen. In dieser archäologischen Zone befinden sich Überreste eines römischen Aquädukts aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Auch Tanca e Linarbus eröffnet einen Blick in eine weit zurückreichende Vergangenheit: Dort befindet sich eine nuragische Station mit deutlichen Spuren menschlicher Anwesenheit aus der Zeit um 1300 v.

Die archäologische Stätte Santa Caterina ist seit Beginn des 3. Jahrtausends v. dokumentiert und umfasst die Phasen Ozieri und Sub-Ozieri. Davon unabhängig steht die Kirche Santa Caterina für eine spätere Epoche: Sie wurde von Benediktinermönchen des Ordens von San Vittore di Marsiglia um das 11. Jahrhundert erbaut und ist erstmals in einer päpstlichen Bulle von 1095 belegt. Zugleich ist sie das einzige sichtbare Zeugnis der ersten Siedlung im Gebiet von Elmas während der Zeit der Judikate.

Kirchen, Architektur und Feste

Ein weiteres historisches Bauwerk ist die Kirche San Sebastiano. Sie wurde im 16. Jahrhundert errichtet; aus dieser Zeit sind die Kreuzgratgewölbe der beiden letzten Kapellen erhalten. Das Fest zu Ehren des heiligen Sebastian wird am 20. Januar gefeiert. Für Ihre Reiseplanung nach dem Festkalender bietet auch die Verehrung der heiligen Caterina von Alexandria einen markanten Termin: Das Fest findet am Pfingstsonntag und an den beiden folgenden Tagen statt. Dabei wird das Standbild der Heiligen in einer Prozession zur Landkirche getragen.

Mit Casa Suella kommt ein Beispiel für die Architektur des Campidano hinzu. Das Gebäude besitzt ein breites Portal, das für die bäuerliche Kultur typisch ist, ein zur Straße ausgerichtetes Fenstersystem und dekorative Elemente des Liberty-Stils. Solche Einzelheiten machen die regionale Baukultur an konkreten Formen ablesbar, ohne dass Sie sich auf eine rein abstrakte historische Einordnung beschränken müssen.

Wege zwischen Giliacquas und Santa Caterina

Der Weg von Giliacquas hat eine befestigte Erdoberfläche und eignet sich sowohl für gemütliches Radfahren als auch für Mountainbiking. In Giliacquas gibt es außerdem einen Fußweg und einen etwa zwei Kilometer langen Radweg, der an den Häusern der Fischer entlang zur Kirche Santa Caterina führt.

Die Route von Giliacquas zur historischen Kirche Santa Caterina führt über zwei Holzbrücken. Eine davon überspannt den Rio Sestu auf mehr als 40 Metern. Die Kombination aus Fußweg, Radweg, Fischerhäusern und Brücken bietet Ihnen damit verschiedene Anknüpfungspunkte für eine langsamere Erkundung. Der Pino Secolare ist zudem als Naturdenkmal anerkannt.

Anreise über Elmas

Für die Anreise ist der Bahnhof Elmas Airport besonders klar angebunden: Er ist über einen überdachten Verbindungsgang mit Fahrsteigen direkt mit dem Flughafen verbunden. Seit dem 9. Juni 2013 ist der Flughafen Cagliari-Elmas per Zug mit Cagliari und dem übrigen Sardinien verbunden.

Bei der Wahl eines Hotels in Is Arenas können Sie Ihre persönlichen Interessen als Orientierung nehmen: Kirchen und Archäologie sprechen für einen kulturhistorischen Schwerpunkt, während die Wege von Giliacquas eine Planung mit Rad- und Fußetappen ergänzen. Die Feste setzen wiederum andere zeitliche Akzente.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Villasor, San Priamo, Sadali, Gergei, Soleminis, Armungia, Domus De Maria, San Nicolò Gerrei.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cagliari.

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