Rivarolo Canavese: Geschichte, Arkaden und regionale Spezialitäten
Rivarolo Canavese verbindet ein mittelalterlich geprägtes historisches Zentrum mit Kirchen, Palästen und regionalen Spezialitäten. Entlang der Via Ivrea sind die Doppelarkaden etwa 500 Meter lang. Architektur, Sakralkunst und lokale Herstellungstraditionen geben dem Ort mehrere klare Themen für Ihre Reiseplanung.
Historisches Zentrum und Via Ivrea
An der Via Ivrea liegen die historischen Adelspaläste Palazzo Palma di Borgofranco an den Hausnummern 19 bis 31, Palazzo Farina an den Hausnummern 28 bis 38 und Palazzo Toesca an der Hausnummer 42. Der Palazzo Lomellini an der Hausnummer 60 beherbergt das Rathaus. Für die Orientierung vor Ort sind außerdem die Rampen an der Via Ivrea relevant: Sie erleichtern Menschen mit Behinderungen den Zugang bei Auf- und Abgängen.
Burgen, Kirchen und Kunst
Das Castello di Malgrà wurde 1333 von den Grafen von San Martino erbaut. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es nach einem Entwurf des Architekten Alfredo D’Andrade restauriert. Im Innenhof stehen ein Zinnenturm und ein kleiner Laubengang mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert.
Auch die Sakralbauten führen durch mehrere Epochen. Die Chiesa e Convento di San Francesco bewahrt Reste eines Kreuzgangs sowie Spuren von Malereien und Fresken aus dem 14. oder 15. Jahrhundert in der gotischen Sakristei und im Kircheninneren. Dort befindet sich außerdem das Werk „Madonna e padri della Chiesa in adorazione del bambino“ von Gian Martino Spanzotti. Die Chiesa della Confraternita del SS. Nome di Gesù wurde ab der Mitte des 18. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Pietro Bonvicini grundlegend umgestaltet; ihr Inneres weist dekorative Arbeiten und Gemälde von Vittorio Amedeo Rapous auf. Die Parrocchiale di San Michele Arcangelo besitzt eine von Bernardo Vittone gestaltete barocke Form, eine repräsentative Backsteinfassade, einen oktogonalen Grundriss und eine Kuppel.
Lokale Spezialitäten
Die kulinarische Seite Rivarolo Canaveses zeigt sich in Rezepten mit langer Herstellungstradition. Die Focaccia della Befana ist mit dem Dreikönigstag verbunden. Ihre hohe Variante lässt sich dort seit mehr als 50 Jahren zurückverfolgen, die flache seit etwa 40 Jahren; beide beruhen auf denselben Zutaten und Verarbeitungsmethoden. Die Herstellung des Pan douss ‘d Malgrà lässt sich in Rivarolo Canavese seit mehr als 30 Jahren zurückverfolgen und beruht ebenfalls auf denselben Zutaten und Verarbeitungsmethoden. Beim Tomino fresco di Mastri ist die Herstellung im Ortsteil Mastri der Gemeinde Rivarolo Canavese seit mehr als 100 Jahren nachweisbar. Auch hier werden dieselben Zutaten und Verarbeitungsmethoden verwendet. Teile des Gebiets von Mastri liegen außerdem in den Gemeinden Feletto und Bosconero.
Das weitere regionale Umfeld
Im Umfeld von Rivarolo Canavese befindet sich Castello Benso, das zu den Burgen gehört. Ebenfalls in der Umgebung liegen D'Oria Palace und Villa Remmert, die zu den Palästen gehören. Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich die Cascata di Fondo in Valchiusella als Wasserfall sowie Cima Bonze, Cima Battaglia und Monte Soglio als Berge. Valli di Lanzo zählt in diesem regionalen Umfeld ebenfalls zu den Palästen.
Für die Wahl Ihres Hotels in Rivarolo Canavese ist die gewünschte Mischung aus historischem Ortsbild, sakraler Kunst, lokaler Küche und regionalem Landschaftsinteresse ein sinnvoller Ausgangspunkt.
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