Cavallirio: Wege, Landschaft und sakrale Kunst
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Cavallirio: Wege, Landschaft und sakrale Kunst
Cavallirio gehört zu den Gemeinden des 3.378 Hektar großen Parco Naturale del Monte Fenera. In Cavallirio und seinem Gebiet sind Wanderungen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd auf Wegen im Parco del Fenera und in der Riserva Naturale delle Baragge möglich. Für Sie eröffnet das mehrere unterschiedliche Zugänge zur Landschaft: Sie können den Aufenthalt auf Gehen, Radfahren oder Reiten ausrichten und dabei den Naturraum als zentrales Thema Ihrer Tage wählen.
Baraggia und Naturwege
Im Parco del Fenera gibt es alternative Naturwege, die auch mit Mountainbikes und normalen Fahrrädern befahren werden können. Eine Wanderung durch die Baraggia kann an der strada vicinale di San Germano in der gleichnamigen Ortschaft beginnen, durch die Senke Bonda di San Germano führen und zu offenen Flächen mit Pfeifengras und Heidekraut weitergehen. Bei etwas Glück können Sie dort Hasen, Fasane, Lerchen und Drosseln beobachten; außerdem sind Spuren von Rehen und Wildschweinen möglich. Für Naturinteressierte verbindet dieser Bereich damit konkrete Wegabschnitte mit der Möglichkeit, auf Vegetation und Tierwelt zu achten.
Von der Torre ins Zentrum
Auf der dritten Etappe des Cammino delle Colline Novaresi erreicht die Route die Überreste der Torre di Cavallirio, führt hinab zu den Casotti delle vigne und anschließend in das Zentrum von Cavallirio. Die Überreste der Torre di Cavallirio befinden sich auf 469 Metern über dem Meeresspiegel. Die Etappenfolge verknüpft damit historische Spuren, die Casotti delle vigne und den weiteren Weg nach Cavallirio; die Höhenangabe gibt Ihnen zusätzlich einen konkreten Bezug zur Lage der Überreste.
Kunst und Geschichte im Ort
Die Chiesa Parrocchiale bewahrt Gemälde von Andrea Miglio aus den Jahren 1846–1847 und besitzt zwei seitliche Marmoraltäre aus dem Jahr 1778, die dem Bildhauer Giudice zugeschrieben werden. Außerhalb der Chiesa Parrocchiale enthält das Ossario bemerkenswerte Fresken aus dem 18. Jahrhundert. Wenn Sie sakrale Kunst betrachten möchten, stehen hier Gemälde, Altäre und Fresken aus unterschiedlichen Zeiten im Mittelpunkt.
Im Ortsteil Suloro stammt die antica casa parrocchiale aus dem 16. Jahrhundert und besitzt Sonnenuhren aus dem 17. Jahrhundert. Das Oratorio di San Rocco stammt aus dem Jahr 1770 und wurde nach einer Epidemie auf Initiative von Don Giovanni Ranzini als Votivgabe errichtet; es befindet sich heute in Privatbesitz. Die beiden Bauwerke führen von einem Wohngebäude mit historischen Sonnenuhren zu einem Oratorium mit klar überlieferter Entstehungsgeschichte.
Das Oratorio dell'Assunta wurde 1616 fertiggestellt und besitzt einen Marmoraltar aus dem Jahr 1753. Die Kapellen der Tre Madonnine wurden Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet; die Urheber der Gemälde sind unbekannt, und die Kapellen befinden sich in Privatbesitz. Die Datierungen reichen hier von 1616 bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts.
Ein lokaler Bezug bis 1946
Das Unternehmen Barbaglia in Cavallirio führt seine Tradition auf das Jahr 1946 zurück, als Mario Barbaglia das Unternehmen gründete. Damit reicht ein weiterer konkreter Ortsbezug über die sakralen Bauwerke und Naturwege hinaus in die Geschichte eines in Cavallirio ansässigen Unternehmens.
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